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Brezel Race in Stuttgart: Schlauchplatzer bei exakt 63,9 km/h!

by Daniel

Extrem schade!

Vermutlich hatte ich gestern beim Brezel Race meine beste Performance seit einigen Jahren!

Bis Kilometer 41 fuhr ich beim bockharten Rennen in Stuttgart vorne in der ersten Gruppe mit (ca. 30 Leute) – als sich dann in der Abfahrt kurz nach Heimerdingen mein Schlauch verabschiedete.

Zack, Schlauchplatzer bei exakt 63,9 km/h!

Bis dahin standen auf der Uhr:

Zum Glück war es eine gerade Abfahrt, wenn das in einer Kurve passiert wäre, wäre es vermutlich weniger lustig geendet.

Wie es dann eben so ist, normalerweise habe ich immer Schlauch und Flickzeug dabei – am Renntag willst du die Gramm mal sparen. Der perfekte Tag also für solch einen Platten :-)

Paul Lange

Paul Lange sei Dank!!

Auf Socken schob ich das Bike dann nach Heimerdingen zurück, ich war eigentlich schon kurz davor mir ein Taxi zu rufen, als eine junge Dame (Volunteer) mich drauf hinwies, dass wenige hundert Meter entfernt, Paul Lange einen Service Point hatte…

Echt jetzt?? Wie geil ist das denn??

Das musst du dir mal vorstellen:

Glück im Unglück

Bei einem Rennen von 110 km Länge platzt mir der Schlauch gefühlt 2 km neben dem Service Point. Mächtiges Glück im Unglück also :-)

So konnte ich nur wenige Minuten vor dem Besenwagen wieder auf die Strecke und fuhr komplett alleine die knapp 70 km auf komplett gesperrten Straßen.

Auch irgendwie geil.

Nochmal, extrem schade natürlich, dass mir ausgerechnet an dem Tag dieser Plattfuß passierte… Aber kannst dich drüber aufregen, nützt nur alles nix!

Für mich natürlich interessant die Fragestellung…

Hätte ich das Tempo halten können? Schließlich war ich ganz vorne mit dabei in der ersten Gruppe.

Ein bisschen zum Vergleichen – 2 Fahrer, mit denen ich gemeinsam am Start stand…

Unser Athlet im Coaching 1) Sebastian (war auch auf Mallorca im Camp dabei; und als Guide später im Allgäu) schaffte einen sehr starken 64. Platz – unser weiterer Athlet 2) Julian landete auf einem ebenso starken 71. Platz…

So wäre vielleicht ein Platz unter den Top 60 bei mir drin gewesen, schließlich war ich zum Zeitpunkt des Plattens schon eine Gruppe vor Sebastian (ca. 1-2 min. hinter mir).

Aber wie immer, das ist doch alles sehr hypothetisch – kann man nicht sagen.

Mund abputzen und weiter geht’s!

Im Folgenden meine Takeaways des Brezel Race 2023!

Herzlichst,
Daniel

Rennbericht vom Brezel Race
Game Over mit Schlauchplatzer

Brezel Race 2023 – meine Takeaways!

#1 Streckenführung leider nicht cool

Man muss dem Organisationsteam grdsl. schon ein großes Lob für dieses Rennen aussprechen – Straßen super abgesperrt, in den Tagen zuvor alles tiptop kommuniziert…

…aber!!!

Jetzt kommt das große Aber :-)

Zu kleine Radwege/Nebenstraßen

Was leider gar nicht cool war, das waren die viel zu vielen kleinen, engen Radwege/Nebenwege.

Eben noch auf einer größeren Hauptstraße und dann zack per enger Kurve mit paar hundert Fahrern (alle Messer zwischen den Zähnen) auf einen gefühlt 2,5-3m schmalen „Radweg“.

Vor allem, wenn das am Anfang passiert, wo es noch keine Separierung gibt.

Kannst dir vorstellen, was dann passiert – riiiichtig: es knallt!

Wie vermutet, etwas entspannter wurde es erst nach knapp 10 KM, als es bei Zazenhausen den kleinen Anstieg (mit ca. 60 hm) hochging!

Ab hier machte es dann auch Spaß, da es sich entzerrte!

Davor war ein bisschen „Lotto spielen“ angesagt..

Erwischt es dich oder erwischt es dich nicht?!


Vorm Start
Vorm Start mit unseren beiden Athleten im Coaching Sebastian (li.) und Julian (re.)

#2 Brezel Race ist richtiges Radrennen

Bist auf den obigen Punkt (aber leider auch mit einer der wichtigsten bei einem Radrennen) ist das Brezel Race schon richtig geil!

Das Profil (wellig) liegt einem Fahrer wie mir mit ca. 81 kg – ein ewiges Auf und Ab, wo du richtig drauf halten musst.

Richtig, richtig gut!

Mein Fehler in der Vorbetrachtung war allerdings, dass ich mich eher nur auf die „größeren“ Anstiege konzentriert hatte.

Richtig Aua machen v.a. die ganzen kleinen Wellen (mit 10-30 hm), wo du ständig und immer wieder im dunkelroten Bereich fährst.

Ein richtiges (Ausscheidungs) Radrennen eben!


Daniel von SpeedVille
Gutes Gefühl, wenn das Schmuckstück bei Rennen (inkl. Massenstart!!) versichert ist

#3 Extrem happy mit Helden.de

Erst im Nachhinein wurde mir das erst klar, nachdem ich in den vergangenen Tagen meine Versicherung bei Helden.de abgeschlossen hatte (inkl. Rennschutz!) – dass ich nun auch eine Pannenhilfe mit inklusive habe!

Das heißt, die „Helden“ lassen dich in der ganzen EU (zzgl. Schweiz, Norwegen, UK) abholen, wenn du eine Panne hast bzw. übernehmen die Kosten für die Abholung.

Wenn du irgendwo im tiefsten Wald per MTB unterwegs bist und eine Abholung per Auto nicht möglich ist, dann greift die Pannenhilfe leider nicht.

Pannenhilfe mit inkl. – du wirst sogar abgeholt

Ich hatte nach meinem Platzer schon mit meiner Frau telefoniert und abgewogen, ob ich mir für ca. 60€+ ein Taxi über Freenow bestelle (auf eigene Kosten natürlich)…

…aber nochmal: Das ist ALLES (!) bei der Helden.de Bikeversicherung mit drin! Hatte ich gar nicht mehr dran gedacht.

Und das bei dem fairen Preis!!

So zahle ich gerade mal knapp 19€ p.m. bei Helden.de (inkl. Verschleißteile Erstattung wie Kette, Kassette etc.) UND werde von ihnen u.a. noch in der Pampa abgeholt.

Die knapp 19€ p.m. berechnen sich auf Basis meines XLITE Bikes (Wert: 8200€) – falls dein Bike günstiger ist, dann ist die Rate bei Helden.de natürlich auch nochmal niedriger.

Ganz ehrlich, jeder selbst Schuld, der da nicht mitmacht.

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Helden.de auf einen Blick – macht echt ne Menge Sinn:

  • moderater Versicherungsbeitrag für mein XLITE (Neuwert: 8.200€) i.H.v. 226€ p.a.
  • damit UNTER 19€ pro Monat!!
  • inkl. Schutz bei Rennen (auch bei Massenstarts gültig; extrem wichtig!!)
  • inkl. Diebstahlschutz
  • inkl. Pannenschutz (sie kommen dich abholen, wenn du in der „Pampa“ stehst!)
  • inkl. Verschleißteile (richtig geil!!)
  • Leihräder (zB auf Mallorca) mit inkl.

gfny deutschland
Beim GFNY Deutschland in Hameln (2016)

#4 Starke Leistungsdaten

Bei mir kamen Erinnerungen an 2016 hoch, als ich mit einer Top 10 Platzierung beim GFNY Deutschland in Hameln mein wohl bestes Rennen gefahren bin.

Annähernd ähnliches Profil, und dort auch den ganzen Tag vorne mit drin gewesen.

Nach eher schwächeren letzten Jahren, in denen die Kinder noch klein waren/sind, habe ich nun das Gefühl, dass der Motor (mit dem regen Training in unserer App) wieder gut in Schwung kommt.

Wäre cool gewesen, wenn ich das Ding also hätte „nach Hause“ bringen können.

Nächste Gelegenheit dann beim Kufsteinerland Radmarathon. Wäre ich jetzt ab nächster Woche nicht im Familienurlaub hätte ich wohl überlegt, nochmal beim Arlberg Giro an den Start zu gehen.

Zu gut ist ja gerade die Form.

Meine Daten des Tages auf einen Blick:

Julian und Sebastian nach dem Ziel
Starkes Rennen von Julian (li.; Pl. 71, 10. AK) und Sebastian (re.; Pl. 64, 24. AK)

1) Zunächst 41 km im Rennmodus

Die HF war schon recht hoch, die Schwellen HF liegt bei mir bei ca. 176 Schlägen, der max. Puls bei 192 bpm.

Horche ich in den Körper rein, hätte ich die Leistung schon noch eine gewisse Zeit halten können, ob es bis ganz zum Ende gereicht hätte, weiß ich nicht.

Vermutlich hätte es mir spätestens an der ekligen Rampe in Gerlingen (bis 20%) den Stecker gezogen. Hier kamen Erinnerungen an den Mammolshainer Stich hoch.

Aber untern Strich, alles bisschen zu viel Konjunktiv…

2) 70 km Solo-Trainingsfahrt (nach dem Schlauchplatzer)

Mit repariertem Schlauch ging es dann kurz vorm Besenwagen wieder zurück auf die Strecke – frei nach dem Motto: Dabei sein ist alles!


Kickern mit Sebastian
Prost und man sieht sich :-)

Fazit vom Brezel Race

  • + grdsl. sehr gute Orga vorweg/hinterher
  • + tolles Streckenprofil
  • + alle Straßen gesperrt – absolut top!!
  • + Verpflegungsstellen bei KM 30 und 80
  • – Streckenführung bitte überarbeiten und die kleinen Radwege/Nebenstraßen irgendwie vermeiden!!
  • – bitte MEHR Startblöcke und nicht nur drei Blöcke mit zu vielen Leuten drin. Bitte mehr zeitl. Versatz bei den Blöcken, so dass ein schnelles Auffahren nicht möglich ist

Ich hoffe man sieht sich im kommenden Jahr nochmal in Stuttgart beim Brezel Race – wäre klasse, wenn die Veranstalter das Feedback (siehe Punkt 1) ernst nehmen und die Streckenführung nochmal überarbeiten!

Gerne auch irgendwo an der Stadtgrenze starten. Es muss ja nicht mittendrin in der Großstadt losgehen mit all den Verkehrsinseln und Fahrbahnteilern etc..

Lieber schnell raus und schnell nen Berg :-)

Dann sieht das schon alles entspannter aus!

Herzlichst,
Daniel


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