330 km und 8.300 HM: Marcus’ (Ü60) brutaler Erfahrungsbericht von der Tour du Mont Blanc!

by Daniel

Seit dem Lanzarote Bikecamp ist Marcus (Ü 60) in unserem Coaching. Auf Lanzarote sprach er mir gegenüber schon von seinem Wagnis mit der Tour de Mont Blanc, welche er nun am letzten Wochenende tatsächlich dann auch bestritt.

Christian Scharfi
Coached by Scharfi

Unser Trainer Scharfi bereitete ihn auf dieses Abenteuer in den letzten Monaten vor.

In diesem sehr authentischen und etwas anderen Blog nimmt dich Marcus einmal mit und beschreibt dir, wie heftig die Anforderungen für ihn waren.

Viel Spaß damit!
Daniel

Marcus (Ü60) kann sehr stolz auf seine Leistung bei der TDMB sein
Marcus kann SEHR STOLZ auf seine Leistung sein!

Tour de Mont Blanc auf einen Blick!

  • Streckenlänge: Ca. 330 bis 338 epische Kilometer an einem einzigen Tag
  • Höhenmeter: Brutale ~8.500 hm (einmal fast die Höhe des Mount Everest)
  • 3 Länder: Grenzüberfahrten durch Frankreich, Italien und die Schweiz
  • Legendäre Pässe: Unter anderem Cormet de Roselend, Col du Grand Saint-Bernard und Col de la Forclaz
  • Der härteste Eintages-Radmarathon: Start und Ziel im französischen Les Saisies bei Sonnenaufgang (5:00 Uhr)

Vorbereitung auf die Tour de Mont Blanc

  • 6 Monate Training durch Scharfi (Team Speedville)
    • Ohne Ihn hätte ich das nicht geschafft
  • 3 Tage vor dem Rennen ein Hotel am Start gebucht
  • 4 Tage davor wiederum ein Hotel in 2.500m Höhe zur Akklimatisierung der hohen Anstiege gebucht
  • Alle Anstiege außer den letzten beiden jeweils 1x mit dem Bike gefahren.
  • Die letzten beiden Anstiege mit dem Auto gecheckt.

Freitag vor dem Rennen habe ich „ALLES“ vorbereitet…

  • Es gab insgesamt 7 große Verpflegungsstationen
  • Weiterhin 2 Verpflegungsstationen davon nach Wahl, an denen man persönliche Sachen in einer Tasche oder Rucksack hinterlegen konnte.
    • Ich wählte die nach 106km (Les Valettas) und
      • Diese um Kleidung je nach Wetterlage zu tauschen, aber auch um Flaschen (Gelflasche, Elektrolytflasche, Gels) zu tauschen.
    • nach 270km (Cormet de Rosland)
      • Um vor der letzten Abfahrt Kleidung zu tauschen.
        • Im Speziellen Windbreaker oder Regenjacke, da es vermutlich doch später werden würde.
  • Statt Gels öffnen zu müssen und/ oder aus dem Trikot zu holen, habe ich in Flaschen abgefüllt und auch jeweils eine neue Flasche pro individueller Verpflegungsstation deponiert.
    • Das spart Fummelei, Zeit und klebrige Finger
  • Getränke mit Magnesium und Calcium und jeweils ein Gel drin habe ich ebenfalls deponiert. Sowie zusätzliche Trinknahrung (Fresubin 2kCal) und Wechselklamotten.
  • Zukünftig würde ich hier
    • 3 Flaschen mit 0,5L hinterlegen und davon 0,5 Liter dort trinken und die neuen Flaschen nur einhängen.
    • Nicht nur Kalzium und Magnesium, sondern auch Kalium und Natrium dazu mischen.
    • Ersatzschlauch deponieren, falls man doch einen Platten auf den ersten 100km hat. Ich hatte ja nur einen Ersatzschlauch dabei. Andererseits glaube ich, dass man an jeder Station nach andere Teilnehmer nach einem Ersatzschlauch hätte fragen können.
  • Packliste am Rad:
    • Rad incl. Pedale etc. 6,8kg
    • 2 Flaschen 0,5 Liter für Flüssiges (zusammen 1kg)
    • Eine Flasche 0,5 Liter für „halb“ Flüssiges (Gelflasche); auf Grund der Dichte auch 1kg
    • Ersatzschlauch
    • Regenponcho aufs Bike getaped
    • Multitool 100g
    • Elektropumpe mit Adapter für Newman Felgen 100g
    • 3 Gels
  • Handy in der Trikottasche (mehr nicht)
  • Also mit Handy, Klamotten, Rad etc. ca. 10kg +72kg Körpergewicht

Aber das Wichtigste…

  1. Ich war bereit
  2. Ich war fit
  3. Ich wollte
Sehr anspruchsvolles Profil bei der Tour du Mont Blanc
Foto: Tour du Mont Blanc – das anspruchsvolle Terrain der Tour du Mont Blanc (fast ein Ötztaler und Kitzbüheler Radmarathon zusammen)

Samstag 11/7/2026

4:15 Uhr Wecker klingelt aufstehen (auch wenn es etwas schwer fällt)

  • alles ist vorbereitet
  • 2 Radhosen übereinander angezogen, da die Standard Radhosen für maximal 10h ausgelegt sind.
  • Fersen hinten gegen potentielles Aufscheuern getaped
  • Kurz noch 1200 Kcal Astronautennahrung getrunken

4:50 Uhr los geht’s rüber zum Start

  • Hotel ist nur 200m weg vom Start
  • Es war nicht kalt
  • Ca. 800 Teilnehmer (manche fahren das Duo Modell = 160km und 4400hm und der zweite Fahrer 170km und 4000hm)
  • Alles leuchtet, da Lichtausstattung bei diesem Rennen Pflicht ist.

5:00 Uhr Startschuss in Les Saisies

  • Es ist noch dunkel
  • Jetzt erst mal 1000hm in der Finsternis nach unten rasen.
    • Ich habe einen Helm mit Visier, damit ich die normale Brille darunter tragen kann.
    • Das Visier ist aber wegen Sonnenlicht getönt, also habe ich es nach oben geklappt, denn ich habe ja noch meine normale Brille darunter und die vielen Fliegen die einem sonst so gegen das Visier klatschen schlafen ja bestimmt noch 😊
  • Jetzt über die Startlinie und dann bergab
  • OMG tut das manchmal Schläge
  • Also habe ich langsamer gemacht und gefühlt viel Zeit verloren. Waren aber vermutlich nur 5-10 Minuten.
  • Als ich am nächsten Tag auf der Rückfahrt mit dem Auto dort runter bin, habe ich meinen Augen nicht getraut und gedacht: was ein Glück, dass bei dieser Abfahrt nichts passiert ist. Die Straße ist voller Rillen und Löchern. Unglaublich schlecht. Eigentlich unfassbar, dass die Organisation uns morgens bei schlechten Verhältnissen diesen Berg hinunter jagt.
  • Gelflasche ist 2x herausgesprungen wegen Schlägen in der Straße. Heißt anhalten, zurückfahren, einsammeln, weiterfahren. Zum Glück immer eingesammelt, denn die Kohlenhydrate sind dringend notwendig bei diesem langen Rennen.

5:30 Uhr im Tal angekommen

  • Es läuft sehr gut
  • Voll motiviert
  • Ich trete locker zwischen 200-250W, was natürlich viel zu viel war, wie sich am Ende bemerkbar machen sollte. 
  • Auch aus Angst einen der 3 Timecuts nicht zu schaffen bin ich viel zu schnell gefahren. Vollkommen unbegründet. Aber irgendwie scheint man doch etwas nervös beziehungsweise angespannt zu sein.

9:00 Uhr Uhr Les Valettas

  • Aufenthalt 8 Min., was eigentlich zu lang ist. Mit schlauer Taktik, sprich Flaschen vorher schon abgefüllt dort lagern und nur einhängen spart man sicherlich noch 3-5 Minuten.
  • Die ersten 100km liegen hinter mir
  • Und noch knapp 2000hm dazu erledigt
  • 2h vor dem Time Cut dort. Unfassbar schnell für meine Verhältnisse.
  • Dort habe ich je eine Tasche hinterlegen können mit neuen Gels etc.
  • Es waren inzwischen über 20 Grad 
  • Habe auch meinen Regen-Wind-Breaker, den ich morgens angezogen hatte, dort abgelegt (großer Fehler)
  • Bestes Wetter, Sonne pur. Jetzt im Liegestuhl liegen und auf die Berge schauen wäre auch nicht schlecht dachte ich 😊

Erster Anstieg Champex

  • Das ist der erste relevante Anstieg mit 1000hm am Stück (1h 5 Min gebraucht). Auch hier wieder viel zu schnell angegangen, aber es lief ja wie am Schnürchen.
  • Anschließende eine ziemlich schnelle Abfahrt. Da wurde ich kurzzeitig von einem anderen Mitstreiter überholt, was ich mir natürlich nicht hab nehmen lassen. Hinten dran gehängt, von Ihm gelernt und dann „gnadenlos“ überholt und stehen gelassen 😉
  • Inzwischen ca. 30 Grad und Sonne pur
  • Im Tal am Brunnen Wasserflaschen gefüllt (2 Min)
  • Es läuft zu gut

11:30 Uhr

  • Aufstieg zum Col Du Grand Saint Bernard beginnt
  • 1600hm am Stück
  • Unterbrochen durch Baustellenampel (5 Min. Zwangspause); war gar nicht so schlimm die kleine Ruhepause, da ich ja sowieso zu schnell angegangen bin.
  • Der Berg ist weiter kein Problem. Die letzten Kilometer sind zwar 10% Steigung, aber so etwas ist man seit dem Kitzbühel Marathon ja gewohnt, wo es am Ende ein Stück mit 800m und 22% Steigung gibt 😊
  • Fühle mich gut
  • Es beginnt leicht zu regnen
  • Der Regen kühlt, machte mir aber etwas Sorgen, da ich ja danach die Abfahrt vor mir hatte
  • Oben angekommen wollte ich gerade Wasserflaschen füllen und dann…
  • Starkregen prasselte auf die Straße, die sofort mit Wasser bedeckt war und man jeden Regentropfen nach oben spritzen sah.
  • Keine Regenjacke, was nun?
  • Zum Glück hatte ich mir am Rahmen einen Regenponcho für Notfälle aufgeklebt und nach dieser Erfahrung kann ich das nur jedem empfehlen. 
  • Das Anziehen sollte man aber vorher schon einmal üben. Kostet sonst insbesondere bei den Winden, die hier oben wehen, zu viel Zeit.
  • 9 Min. Aufenthalt statt 5 min
  • 4500hm bis hier geschafft
  • Fazit bis hier: Es ist einfach ein sehr langes Rennen über diverse Berge, bei dem sich das Wetter jederzeit dramatisch ändern kann und das in jede Richtung. Auch die Winde sind einfach nicht zu unterschätzen.

14:00 Uhr

  • Aber ich musste runter, denn ich wusste, dass es nicht einfach werden würde, diese Rennradprüfung zu bestehen
  • Abfahrt im Starkregen
  • Unfassbar krass
  • Selbst mit dem Auto wäre ich bei dem Regen nicht hinunter gefahren, sondern hätte 30-60 Minuten gewartet. 
  • Visier war mit Wasser bedeckt 
  • Ich fuhr durch einen spritzenden Wasserteppich
  • Der Körper zitterte vor Kälte, Konzentration und Anstrengung
  • Teilweise Schritttempo um die Kurven
  • Nach ca. 1000hm Abfahrt hörte es auf mit dem Regen und es war sofort auch wieder wärmer und natürlich sehr schwül 
  • Noch 500hm runter und dann weiter
  • Die Abfahrt incl. Poncho an und aus hat mich ca. 30Min mehr gekostet als geplant
  • Aber ich hatte ja noch 1h Vorsprung 
  • Oben hatte ich wahrgenommen, wie einige Ihr Rennrad ins Begleitfahrzeug gepackt hatten und aufgegeben haben. Die waren einfach schon durch.
  • Was man auch nicht vergessen darf, ist, dass bis hierhin im Tal die Länge wie auch die Höhenmeter eines Ötztaler Radmarathons absolviert wurden. Und nun hat man noch „den Kitzbühel Marathon“ vor sich.
  • Eigentlich Wahnsinn.

15:00 Uhr

  • Nun das Aosta Tal hoch
  • Lächerliche 600hm auf 32km
  • Kam einem fast eben vor
  • Allerdings starker Gegenwind 
  • An einer Tanke kurz Eistee gekauft, weil ich oben ja die Flaschen nicht mehr auffüllen konnte / wollte
  • Weiter geht’s
  • Vor dem nächsten Anstieg gab es noch eine Verpflegungsstation.
  • Ich muss sagen, das war für französiche Verhältnisse wirklich Top organisiert !

16:30 Uhr Col Du Petit Saint Bernard

  • Jetzt nächster Anstieg mit 1100 hm am Stück 
  • Es waren inzwischen 34 Grad
  • Durchschnittliche Steigung sind hier nur knapp 6%
  • Was sehr gut zu fahren ist
  • Die Beine wurden etwas müde, aber aufgrund der geringen Steigung war es nicht wirklich spürbar.
  • Das Einzige, was mir aufgefallen war, ist dass ich nur noch mit ca. 700 VAM hochgefahren bin.
  • Das ist prinzipiell ok, aber angesichts von ca. 950 VAM am ersten Berg doch ein Starker Abfall hier am dritten…

Vorletzter Anstieg 1200hm Cormet de Roselend

  • Ich versuche, möglichst ökonomisch zu fahren 
  • Mein Körper ist am Bröckeln; grrrrrrrrrr…
  • Kam oben 15 Minuten „zu spät an“
  • Dadurch war es unten sehr dunkel im Wald bei der Abfahrt.
  • Hat sicherlich wieder etwas Zeit gekostet, aber egal, wollte ja nur ankommen.
  • Die Abfahrt ist sehr schlecht und nur wenn man sich voll konzentriert, findet man eine Linie bei der es nicht scheppert was natürlich weiter unten im bereits Dunklen nicht einfach war und man hier und da wirklich langsam machen musst.
  • Hätte hätte hätte… Ich im Vorfeld ca. 30 Min. eingespart, hätte hätte hätte, ich hier unten natürlich besser sehen können. 
  • So eine Abfahrt im halbdunklen kostet einen ja nicht nur Zeit sondern durch die verschärft notwendige Konzentration auch mehr Energie.
Finishermedaille
Die Belohnung all der Plackerei

22:00 Uhr Letzter Anstieg 1000hm nach Les Saisies

  • Meinen linken Arm konnte ich nicht mehr richtig aufstützen. Der war echt durch von dem Anbremsen der Kurven in den Abfahrten und einfach auch der Dauer geschuldet. Immerhin hat der Körper schon 17h (!) Dauerleistung hinter sich.
  • Der Rechte hielt aber noch. Also leicht schief auf dem Bike nach oben.
  • Die ersten 600hm waren noch einigermaßen ok, aber dann…
  • Während einer der Pausen, die ich machte, hielt ein Sanitätsfahrzeug an und fragte, ob alle ok sei. „Ja, aber habt Ihr Wasser für mich“ fragte ich. Selbstverständlich sagten Sie. 
  • Nach weiteren 20 Minuten (Flaschen waren wieder leer) hielt ich ein Begleitfahrzeug eines Teams an, um nach Wasser zu fragen. Die hatten auch einen Liter für mich. Es sind zum Glück wirklich ALLE sehr hilfsbereit.
  • Insgesamt 3 Liter auf die letzten 300hm getrunken
  • 14 Pausen auf dem letzten Anstieg, davon 6 auf den letzten 300hm
  • Körper war am Ende.
  • Die Psyche war einigermaßen stabil und ein unbändiger Wille notwendig und auch vorhanden um das Rennen zu beenden.
  • Etwas traurig musste ich im Nachgang feststellen, dass einige Teilnehmer an diesem letzten Berg gescheitert sind. Was ein Jammer: Über 7000hm und über 300km gefahren und dann streikt der Körper oder die Psyche. Er ist echt nicht steil, aber Körper und Psyche einfach angeschlagen.
  • Meine Gesamtzeit für die letzten 1000hm waren 2h. Das sind nur 500VAM und fast nur halb so viel wie am Anfang. Unglaublich.

Zielankunft: 00:07 Uhr

  • Nach 19 Stunden und 7 Minuten Radmarathon über die Ziellinie
  • die Erlösung
  • Noch ein kurzes Interview mit dem „Stadionsprecher“
  • Geschafft
  • Zufrieden
  • Irgendwie brauche ich jetzt Ruhe
  • Nie wieder habe ich innerlich gesagt…

01:00 Uhr

  • Ab in die Koje
  • Konnte nicht gut einschlafen (ist gar nicht meine Art, denn ich kann immer sofort einschlafen). Habe beim Schließen der Augen immer noch RennradfahrerInnen um mich herum gesehen. Echt krass.

Sonntag 08:00 aufgewacht und gedacht…

  • WANN IST DAS NÄCHSTE RENNEN  😉

Nachtrag

B E R E I T für die nächste HerausFORDERUNG !!!

Die Heimfahrt am Sonntag ging relativ problemlos; bis auf, dass der rechte Fuß ab und zu eingeschlafen ist. Aber mit Tempomat und Abstandskontrolle konnte ich doch die gesamte Strecke von ca. 1000km nach Hamburg bewältigen.

Montag: Büroschlaf und danach noch voll motiviert wollte ich abends ins Fitty. Als es dann 19:00 Uhr war, sagte mein Körper „NEIN“. Stattdessen einfach zu Hause in die Sauna und entspannen.

Dienstag: Es wurde immer schlimmer. Ich kam kaum die Treppen hoch. Ich hatte nicht einmal mehr Lust die Sauna anzumachen. Aber ich habe mich schon mit dem nächsten Event beschäftigt:

https://tourdesstations.ch/de/ultrafondo/
>> siehe Erfahrungsbericht von Dieter (Anm. d. Red.)

Allerdings „nur“ 250km und 9300hm 😉

Mittwoch: Plötzlich war mein Körper wieder bereit. Was ein Glück. Bin gerade in der Bahn auf dem Weg ins Büro und schreibe diesen Nachtrag…


Perfekte Vorbereitung für den Ötztaler Radmarathon
Mit zahlreichen Athleten und Gästen im Bikecamp Mallorca

Wenn du Interesse hast, dass wir auch das MAXIMUM bei dir herausholen, dann schaue dir gerne unsere Coaching-Dienstleistungen (hier geht’s zur Übersicht mit allen Infos & Details!) an – in einem persönlichen Telefonat können wir dir alles unverbindlich vorstellen.

Fotos: Titelfoto KI generiert, privat

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