Home » Kategorien » Lass es raus » Die wahren Helden des Ötztaler Radmarathon » Seite 3

Die wahren Helden des Ötztaler Radmarathon

by Daniel

Marc Loew – 10:57 Stunden

marc-loew-ötztaler-radmarathon

Wie fühlst du dich jetzt nach dem Ötztaler 2015?
Müde aber gesund. Die Hitze am Timmelsjoch war krass. Zum Glück hatten viele Anwohner die Sportler mit Wasser an der Strecke versorgt.

Welche Zeit hast du erreicht, welche hast du dir vorgenommen? Was ist deine Platzierung?
10:57 Stunden – Rang 2.321, AK 448. Wobei ich netto 9:35 Std. laut Garmin unterwegs war. Ich bin mit meiner Partnerin gefahren. Der Timmelsjoch war Chaos. Benötigten fast 3:15 Stunden. Die Hitze war heftig.

Was war das härteste beim Ötztaler? Hattest du mal an Aufgeben gedacht?
Abfahrt Jaufenpass. Der Straßenbelag fast unzumutbar. Spurrillen und Baustellen. Und das Timmelsjoch, Temperaturen an die 40 Grad.

Was war das schönste beim Ötztaler?
Abfahrt vom Timmelsjoch und Zieleinlauf.

Wie viel Std. pro Woche arbeitest du, und wie viel kommst du im Schnitt zum Trainieren?
Bin selbständig, arbeite aber ca. 40 Std die Woche. Trainieren in der Woche ca.14-15 Std. Dreierblöcke.

Was ist für dich der Reiz, bei so einem schweren Bergrennen teilzunehmen?
Die Landschaft zu genießen. Ich gehe jedoch nie an meine Grenzen. Ich kann und will mich nicht quälen.

Aus aktuellem Anlass – Thema Doping: Sollten die „Top-Fahrer“ getestet werden oder gar alle Teilnehmer?
Idioten gibt es überall. Dopingkontrollen sollten überall eingeführt werden. Nicht nur bei den Profis…


Patrick Hertner – 8:26 Stunden

patrick hertner-ötztaler-radmarathon

Wie fühlst du dich jetzt nach dem Ötztaler 2015?
Ich fühle mich gut, merke aber dass ich durchaus ein paar km in den Beinen habe. Es war einfach ein super Wochenende!

Welche Zeit hast du erreicht, welche hast du dir vorgenommen? Was ist deine Platzierung?
Ich fuhr eine Zeit von 8:26 Stunden. Fast zeitgleich mit der Zeit letztes Jahr. Vorgenommen hatte ich mir eine Zeit zwischen 8:10 – 8:15 Stunden. Platzierung overall: 263 / Kategorie 130.

Was war das härteste beim Ötztaler? Hattest du mal an Aufgeben gedacht?
Die letzten 500 hm am Timmelsjoch, die waren sehr hart! Aufgeben stand nie zur Debatte, wobei ich an Absteigen und Ausruhen gedacht habe! Oder: „Was mache ich eigentlich da? Quälen? … und dies freiwillig!“ Alle Stufen durchlebt!

Was war das schönste beim Ötztaler?
Das Wetter, die tolle Atmosphäre, Radsportverrückte – und die Gesichter zu sehen, die erschöpft und mit voller Freude etwas Außergewöhnliches geschafft zu haben, ins Ziel kamen.

Anzeige

Wie viel Std. pro Woche arbeitest du, und wie viel kommst du im Schnitt zum Trainieren?
Ich arbeite ca. 48 Stunden die Woche. Trainieren tue ich 10-12 Stunden/Woche.

Was ist für dich der Reiz, bei so einem schweren Bergrennen teilzunehmen?
Ich bin Radsportfreak. Der Ötztaler gehört hin und wieder ins Jahresprogramm. Den muss man einfach mal gefahren sein.

Aus aktuellem Anlass – Thema Doping: Sollten die „Top-Fahrer“ getestet werden oder gar alle Teilnehmer?
Doping hat beim Ötztaler, wie auch bei anderen Marathons nichts verloren. Für mich absolut tabu! Ich wäre dafür, dass in den jeweiligen Alterskategorien die ersten 10 sich der Kontrolle unterziehen müssen. Ob dies fruchtet, fragwürdig! Interessant wär`s!

 


Joachim Neurauter – 8:21 Stunden

(c) Sportograf

Wie fühlst du dich jetzt nach dem Ötztaler 2015?
Eigentlich ganz gut.

Welche Zeit hast du erreicht, welche hast du dir vorgenommen? Was ist deine Platzierung?
8:21 Stunden und Gesamt-Platzierung: 228.

Was war das härteste beim Ötztaler? Hattest du mal an Aufgeben gedacht?
Die ersten 5 km vom Jaufenpass wahren für mich am schwersten doch ich versuchte einen guten Rhythmus zu finden. Ans Aufgeben habe ich nie gedacht.

Was war das schönste beim Ötztaler?
Als ich in Küthai oben ankam und meine Freunde mir zujubelten.

Wie viel Std. pro Woche arbeitest du, und wie viel kommst du im Schnitt zum Trainieren?
Ich arbeite 50 Stunden die Woche am Bau und trainiere ca 8-10St pro Woche.

Was ist für dich der Reiz, bei so einem schweren Bergrennen teilzunehmen?
Ich habe öfter schon bei schweren Rennen mitgemacht, weil ich die Zeit danach sehr genieße wenn ich es geschafft habe.

Aus aktuellem Anlass – Thema Doping: Sollten die „Top-Fahrer“ getestet werden oder gar alle Teilnehmer?
Ja natürlich währe ich der Meinung, dass die Topfahrer getestet werden sollten, weil es unfair gegenüber den anderen Teilnehmern ist. Aber wenn man sich so die Ergebnisse ansieht, findet man noch viele verdächtige..

Anzeige

Das könnte Dir auch gefallen:

4 comments

Julian von Verduro.de über die Gründung seines Shops 27. September 2015 - 20:31

[…] Julian Respondek stellt uns heute mal ein sehr interessantes Thema vor: Julian, immerhin 3-facher Ötztaler Finisher, hat einen online Shop gegründet für vegane Sportnahrung und ökologisches […]

Die Tops & Flops der Radmarathons 2015 8. Oktober 2015 - 21:33

[…] Rennen haben dir am besten gefallen? Warum? Der Ötzi! Ich konnte ihn dieses Jahr richtig genießen, da ich als Helfer für meine Freundin unterwegs war. […]

Mein Jahresrückblick 2015 & der Ausblick für 2016 21. Dezember 2015 - 21:35

[…] Artikel über Roberto Cunicos positiven Dopingtest und das dadurch entstandene Theater kurz vorm Ötztaler gut 14.000 mal gelesen. Das ist ne […]

Das zweite SpeedVille Interview-Magazin 7. Februar 2016 - 20:21

[…] Peer – die langjährige Stimme des Ötztalers (Teil […]

Comments are closed.