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[Offener Brief] Warum ich (Robert Gorgos) wirklich die Ministry of Nutrition Rezepturen erstelle!

by Daniel

Wow!

Mit so viel Andrang hatten wir nicht gerechnet. Als wir letzte Woche das NEUE Powercarb kommuniziert hatten, haben sich so viele wie noch nie ihr Probepaket gesichert!

Wie es aber eben immer so ist, es gab natürlich auch ein paar kritische Stimmen, die nicht ganz nachvollziehen können, warum Profi-Ernährungsberater Robert Gorgos v.a. so überzeugt ist von seinen (eigenen) Produkten!

Was können denn seine Produkte was andere nicht können? Erzählt nicht jeder (Anbieter) eh immer das Gleiche?

Dazu haben wir eine sehr ausführliche Email eines SpeedVille Followers bekommen (welcher uns einige Produkte anderer Hersteller auflistete) und möchten heute ungefiltert Roberts authentische Antwort hier auf dem Rennrad Blog platzieren!

Dabei gewährt Robert einen wirklich sehr, sehr interessanten Einblick in seine eigene Radsporthistorie, weit bevor er sein Studium zum Ernährungswissenschaftler begann, und nennt seine Beweggründe für Ministry of Nutrition und was er v.a. bei anderen Produkten des Öfteren vermisst…

Eine wunderbare Lehrstunde für all diejenigen, die etwas tiefer in die Ernährungsmaterie eintauchen möchten :-)


Offener Brief von Robert Gorgos vom 6.4.20

Hallo …,

erstmal vielen Dank, dass Du Dich intensiv mit unseren Produkten beschäftigst.

Kurz Vorweg: Bitte habe Verständnis, dass ich die verschiedenen, von Dir genannten, Produkte in meiner Antwort nicht explizit namentlich nennen werde.

Wäre meiner Meinung nach schlechter Stil, auch wenn ich zu allen Produkten eine klare Meinung habe.

Aber nach 25 Jahren im Radsport und dem Testen aller möglichen Energieprodukte, angefangen von Traubenzucker mit Espresso als „Finisher-Getränk“ über Extran-Päckchen beim Henninger Turm, einer Sponsoringphase bei zwei bekannten Anbietern war ich es leid, die häufig künstlich schmeckenden Produkte vor allem während des Trainings einzunehmen.

1. Ziel mit meinen Produkten

Mir ging es beim Entwickeln der Produkte nicht „um das Beste“ oder „das tollste“ Produkt, primär hatte ich die Alltagstauglichkeit und die Gesundheit des Sportlers/der Sportlerin im Auge.

Dazu gehören neben einer sehr guten Magen-Darm-Verträglichkeit der Verzicht auf alles, was nicht unbedingt sein muss.

Vor allem Süßstoffe, Aromastoffe und größere Mengen an Zitronensäure, auf die mittlerweile nicht nur viele Sportler allergisch reagieren sondern die außerdem den Zahnschmelz angreifen kann.

2. Ziel

Zweites Ziel war dann entsprechend des Trainingsziels das richtige Produkt anzubieten, also zum Beispiel ein Kohlenhydratgetränk („Slow Carb“), das nicht hemmend auf den Fettstoffwechsel wirkt, vor allem für Grundlagenausdauertraining und zur Verbesserung des Fettstoffwechsels (Senkung VLamax).

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Ein Getränk für das tägliche, intensivere Training mit besonders mildem Geschmack („Fast Carb“) und ein Getränk für die Höchstleistung oder den Wettkampf, das besonders hoch dosiert werden kann, dabei immer noch mild und natürlich schmeckt und möglichst gut von Jedermann und- frau vertragen wird.

Alle Produkte enthalten keinerlei Süßstoffe, künstliche Aromastoffe und im Einzelfall nur Spuren von Zitronensäure (die ausschließlich zum Binden der Fruchtpulver benötigt werden).

Natürlich sollten Produkte für die Regenerationsphase nicht fehlen, die keine Blähungen verursachen und auf die Mann/Frau sich nach dem Sport „freuen“ kann, weil sie so gut schmecken.

3. Ziel

Drittes Ziel war dann die Umweltverträglichkeit, also wenn möglich Bio-Zutaten, echte Früchte, wenn möglich ressourcenschonende Verpackungen und natürlich konsequenterweise keine Gels (Einwegverpackung).

Mir ist natürlich bewusst, dass der Markt überhäuft wird von „den besten“ Produkten und die angeführten Beispiele sind tatsächlich sehr gut, trotzdem kann ich zu jedem einzelnen Produkt meine Einwände anführen:

  • Produkt A funktioniert ganz gut, führt (selbst getestet) von Fall zu Fall in Stressphasen zu Hypoglykämien und sehe ich eher als Produkt für das Auffüllen der Glykogenspeicher nach der Belastung; das gezeigte Produkt enthält Zitronensäure und Süßstoffe
  • Produkt B ist preislich interessant enthält neben Isomaltulose (wie in Slow Carb), das in hohen Dosen zu Unverträglichkeiten führen kann und als WK-Energiequelle eher ungeeignet ist, Zitronensäure, Säuerungsmittel und Aromen
  • Produkt C ist sicher ein tolles Produkt, enthält aber künstliches Aroma und ist preislich sehr hoch anzusehen (kg Preis weit über 40.- €)
  • Produkt D enthält neben künstlichen Aromastoffen einen relativ hohen Anteil an Zitronensäure

Du siehst, ich habe bei jedem Produkt etwas auszusetzen, finde zumindest immer etwas zu verbessern.

Sicher werden die Ministry-of-Nutrition-Produkte nicht jedem 100%ig zusagen, im Radsport haben wir aber schon unsere Fans, auch im Profibereich. Das bisherige Feedback ist tatsächlich ausnahmslos hervorragend. 

Ohne Ernährungsstrategie wird es nicht funktonieren!

Zu Deiner Anmerkung über das Produkt der Eidgenossen:

Ja, da muss ich den Schweizern Recht geben; auf hohem Niveau kannst Du einen Langdistanz-MTB- oder Rennrad-Marathon ohne eine Ernährungsstrategie und eine möglichst hohe KH-Zufuhr nicht im Vorderfeld beenden.

Das ist bei der heutigen Leistungsdichte energetisch schon rein rechnerisch nicht möglich.

Aber ich mache Dir einen Vorschlag:

Du probierst unser POWER CARB 80 einfach mal aus, aktuell ja mit 25% Rabatt (siehe unseren Artikel mit allen Infos!).

Angebot: Sollte es Dir nicht zusagen, gibst Du einfach Bescheid und Du bekommst das Geld zurück!

Beste Grüße,
Robert

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