Ich hatte tatsächlich gar nicht geplant, diesen Blog zu schreiben!
Aber nach meiner Etappe 2 der Tour de Zwift bin ich (mal wieder krass überrascht) wie gut die Leistung trotz der mittlerweile 47 Jahre (Mann, ich bin ein alter Sack!!) noch kommt…
Ohne die Zahlen während des Etappe wirklich auf dem Zettel zu haben, signalisierten mir die Trainingstools nach der Fahrt schnell, dass ich soeben tatsächlich meinen Bestwert für eine Stunde EVER (!!) getreten hatte…
- 312 Watt für 1 Stunde
Zugegeben, ich hätte vorher nicht wirklich gewusst, was bis dato mein Bestwert war – aber nehmen wir natürlich mit.
Da pelle ich mir jetzt nicht wirklich ein Ei drauf, ist aber wie gesagt schon sehr cool zu sehen (und spüren), dass man mit gutem Training (siehe unser Coaching!) trotz limitierter Zeit immer noch sehr ordentliche Leistungen erzielen kann – v.a. auch wenn man keine 25 mehr ist und Familie und Co. hat…
Getreu dem Motto: Tue Gutes und sprich darüber – hier meine Aufarbeitung des Efforts im heutigen Blog!
Herzlichst,
Daniel

Inhalt
Stage 2 bei der Tour de Zwift mit neuem Bestwert (1h)
#1 Tour de Zwift: Einfach sehr motivierend
Einen Tag vorher – am Freitag – kam bei mir recht spontan die Idee, mal wieder sowas wie ein “Zwift Rennen” zu machen.
Mein Effort bei der DBR Wahoo League lag ja auch schon fast 4 Wochen zurück. Und alle 2-4 Wochen bietet sich so ein Effort auf Zwift im Winter an, um das System mal wieder schön durchzuschütteln!!
Ein bisschen in der Companion App nach passenden Events geguckt, bin ich dann bei der Stage 2 der Tour de Zwift hängen geblieben…
Ist zwar kein richtiges Rennen, aber wenn ein Haufen “Verrückter” sich zu einer Ausfahrt treffen, wird schnell ein Rennen daraus :-)
Isso.
Getreu dem Motto: Heute mal ganz locker :-)

Der Kurs: Knights of the Roundabout (France)
Der Kurs war eigentlich wie gemalt für mich – recht flach mit kleineren Wellen – und einmal ein richtiger Punch für ca. 4-5 min. mit dem Petit KOM.
- Distanz (mit Lead in): 55 km
- Zeit: 1:16 Stunden
- Höhenmeter: 362 hm
- 43,2 km/h
- alle Infos inkl. Profil zum Kurs siehe Zwiftinsider.com
#2 Rennverlauf & Leistungswerte
Die “Zwift Rennen” ähneln sich letztlich doch alle sehr – die ersten 5-10 min. sind sehr hart, dann groovt sich das Tempo irgendwo ein, wenn dann – je nach Kurs – noch ein Berg kommt, eskaliert hier alles.
Es wird sich dann gemeinsam ins Ziel gerettet – und die letzten 1-2 min. geguckt, was noch im Tank ist…
So kann man auch diesen Effort aus meiner Sicht abkürzen…
Rennentscheidend (ja, ich weiß, es war kein offizielles Rennen) war natürlich der Petit KOM Anstieg…

Petit KOM war der Scharfrichter
- 2,7 km
- 105 hm
- 3,9% steil
Ich hatte nicht unbedingt vorgehabt, hier mit der ersten Gruppe drüber zu gehen, aber wenn ihr mich noch hinten mitfahren lasst, dann sage ich natürlich nicht Nein :-)
Meine Leistungswerte für den Petit KOM:
- Zeit: 5:04 min.
- Leistung: 419w
- Herzfrequenz: 184 bpm
- sehr harte finale 32 sec mit 491w (jetzt heißt es dran bleiben und die Gruppe nicht ziehen lassen!!)
Schluss-Attacke
Die allerletzten 3 Minuten der Etappe waren dann nochmal sehr hart – hier beschleunigte die Gruppe nochmal richtig und ich musste 414w erzeugen, um mir einen gesamt 15. Platz zu sichern.
Immer hin von über 400 Startern…

#3 Meine Learnings
Erstmal seeehr (!) motivierend zu sehen, dass sich die Leistung – trotz der 47 Lenzen – noch so gut entwickelt..
Ich hatte in den letzten Wochen aufgrund viel um die Ohren nicht wirklich viel trainieren können – die Einheiten (aus unserem Coaching), die ich gemacht hatte, schienen das System jedenfalls gut gekitzelt zu haben…
Viel Fatmax und LT1 Training
Viel im Fatmax und LT1 Bereich gespickt mit Sweetspot Elementen…
Bei der Etappe 2 jetzt am Samstag war es zudem sehr interessant zu sehen, dass der Puls nicht komplett explodiert ist – mein Driftfaktor lag nur bei 3,3%…
Vor ca. 1-2 Monaten wäre dieser Wert noch im deutlich roten Bereich gewesen…
Was auch sehr positiv war, war das allgemeine Wohlbefinden – natürlich war ich nach der Belastung erstmal kaputt, aber ca. 1-2h danach konnte ich schon wieder recht normal mit den Kindern spielen und den Alltag meistern…
Der Kleinere hatte am Samstagnachmittag dann noch Kinderschwimmen – alles kein Problem und auch ohne nassgeschwitzten Rücken…
Hintergrund: Wenn ich noch nicht so gut im Training bin, habe ich gewöhnlicherweise nach solchen Efforts gerne mal den halben Tag danach noch Wackelpudding in den Beinen und schwitze gerne nach, was dann recht unangenehm ist..
War jetzt alles nicht…
Die Tage geht es für mich dann auch in unser Trainingslager nach Calpe, die Vorfreude ist groß!
Herzlichst,
Daniel
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Fotos: privat, Screenshots von Strava, KI generierte Fotos



