Dynamic Cyclist im Langzeittest: Wie ich seit 5 Jahren meine Sitzprobleme löse

by Daniel

Leichtes Ziehen in der Sehne? Kurzer stechender Schmerz im Knie? Der untere Rücken drückt mal wieder bei der langen Bergauffahrt?

Jeder Radfahrer – v.a. ab einem bestimmten Alter – kennt es. Irgendwo zwickt es immer. Und dann fragt man sich, wann hab ich mich eigentlich zuletzt mal gedehnt oder die Blackroll aus dem Schrank geholt?

Die meisten Radfahrer investieren viel Zeit in Ihr Training und Material kümmern sich aber nur stiefmütterlich um Ihren Körper.

Die typischen Folgen sind…

  • Knieschmerzen
  • Rückenschmerzen und
  • eingeschränkte Beweglichkeit

Radfahren ist eine sehr einseitige Belastung und es wirkt eine starke Belastung auf einzelne Muskelgruppen. Die folgen sind ein verkürzter Hüftbeuger und eine schwache Gesäßmuskulatur. Diese Defizite wirken sich direkt auf deine Leistung auf dem Rad aus, denn weniger Beweglichkeit bedeutet u.a. eine schlechtere Aeroposition und natürlich weitere Nachteile im Alltag.

Meistens vernachlässigen wir Mobility eh schon viel zu oft – und 3×20 Minuten in der Woche würden den Schmerz schon lindern, aber mit welcher Übung? Wann soll ich Zeit dafür haben und der Weg zum Yogakurs ist dann doch zu weit…..

Genau diese Probleme löst die App Dynamic Cyclist!

Ich selbst nutze die App schon 5 Jahre und habe damit meine Probleme immer wieder in den Griff bekommen. Sie motiviert mich, mehrmals wöchentlich die 15+ Minuten zu investieren, damit ich schmerzfrei auf dem Rad sitzen und treten kann.

Von Terence Schuster

Umfangreicher Inhalt (Videos & Übungen)

Die App bietet eine Vielzahl von Videos und Übungen zu bestimmten Themen und hat diese noch dazu klasse kategorisiert.

Die einzelnen Übungen werden vorher in einer Übersicht aufgelistet und man bekommt eine Info, welches Equipment benötigt wird (Blackroll, etc.).

Regelmäßige Mobility Workouts in der App (Dynamic Cyclist)

Man kann sich die Einheit als Favoriten anlegen, für später speichern, herunterladen oder einfach über den Kalender terminieren, damit man das Training zu einem späteren Zeitpunkt umsetzt. Die App selbst untergliedert sich in verschiedene Programme/Abschnitte:

Daily Stretch, Mobility & Strength

Das motivierendste Programm, welches auch mich überzeugt hat, ist die tägliche Routine mit dem “Daily Stretching“. Hier gibt es über 500 Videos, die sich täglich absolvieren lassen, dabei wird auf Abwechslung geachtet, damit es nicht zu eintönig wird.

Beim Strength-Training gibt es ein einmonatiges “Beginner”, und zwei mal 3 Monate “Intermediate” und „Advanced“ Programm, dabei liegt der Fokus auf Aufbau mit den eigenen und zusätzlichen Gewichten.

Strength unterscheidet sich hier ganz klar, zwischen Ganzkörper, unterer Rücken, Stabi-Training und -Core!

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Übersicht aller Mobility Workouts
Strength Training für Radsportler (mit Eigengewicht)

Roll and Release, Injury & Yoga

Bei “Roll and Release” liegt der Fokus auf der Faszienrolle, dabei werden verschiedene Faszien angesprochen. Es gibt unter anderem auch eine eigene Kategorie für den Faszienball.

Bei den “Injury” Übungen werden spezielle Probleme direkt mit Übungen behandelt, von Hüfte, unterer Rücken bis hin zur Haltungskorrektur gibt es Pläne für mehrere Tage oder sogar Wochen, die bei den Problemen helfen sollen.

Schau mal hier unser Fazientraining (Insta Channel) in unserem Trainingslager auf Lanzarote im November (zur Ausschreibung!)

Nicht zuletzt gibt es noch die Kategorie “Yoga”, dort gibt es Yoga Sessions in unterschiedlicher Länge mit einem jeweiligen Fokus, welches auch zur Stärkung des Körpers beitragen soll.

Sehr gute Übungen zur Prävention von Verletzungen für Radsportler

Challenges

Immer wieder motiviert die App mit Monats-Challenges, die neue und abwechslungsreiche Übungen/Videos vorstellen. Die letzte Challenge kam im Januar 2026 und ging gezielt auf “Core + Stability” ein.

Fazit zu Dynamic Cyclist

Die App bietet ein unfassbar großes Paket an Übungen für jeden Bereich und diese sind schön in Kategorien sortiert. Man kann sich die einzelnen Workouts sowohl im Browser als auch in den jeweiligen Apps ansehen (Apple und Google App Store).

Es lassen sich gezielt eigene Playlists erstellen und die Übungen auch für den Offline Gebrauch downloaden. Es gibt eine Kalenderfunktion, damit man die Übersicht behält und sich bestimmte Übungen auch terminieren lassen kann, man bekommt auf seinem Telefon dementsprechend eine Erinnerung.

Die App motiviert, dran zu bleiben und bietet seit einigen Updates ebenfalls eine Strava-Schnittstelle, um seine Aktivitäten hochzuladen.

Es gibt für alle, die es gerne erst testen wollen, einen 7 Tage Zeitraum (alle Infos & Details zur App hier!) und danach belaufen sich die Kosten auf 9,99$ pro Monat oder 85$ pro Jahr.

Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass es die Übungen nur auf Englisch gibt, jedoch lassen sich die Übungen auch ohne Sprachkenntnisse gut abarbeiten.

Es lohnt sich wirklich für alle, die Mobility ernst nehmen, Beschwerden vermeiden wollen und langfristig besser werden wollen. Es ist eine sinnvolle Ergänzung für Radfahrer, die langfristig gesund und leistungsfähig bleiben wollen. 

Faszientraining
Stretch-Session nach der Tour in unserem Mallorca Trainingslager (siehe Ausschreibung & Termine)

Auch wir bieten mit unseren Coaches in den Bikecamps TRAIN LIKE A PRO (siehe Übersicht!) immer wieder Übungen für Core/Stabi/Faszien mit an, weil wir wissen, wie relevant diese Übungen für jeden Radfahrer sind.

Beste Grüße
Terence

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