Auf einen Blick:
- Das Urteil zum Rose Backroad AL: Ein sehr facettenreiches Gravelbike, mit dem du sowohl längere Bikepackingtouren machen kannst, als auch Trainingsfahrten abseits der Straßen!
- Der größte Pluspunkt beim Backroad AL (2026): Die sehr angenehme Laufruhe und der hohe Sitzkomfort
- Der größte Kritikpunkt: mit ca. 10 kg ist das Gewicht natürlich etwas schwerer als bei der Carbonvariante
- Zielgruppe: Das Backroad AL ist perfekt für alle, die längere Touren machen möchten mit hohem Sitzkomfort
- Könnte knapp werden: Die Verfügbarkeit & Lieferzeit ist oftmals eingeschränkt (*hier kannst du die aktuellen Lieferzeiten bei Rose prüfen!)
Aktualisiert am: 12. Februar 2026
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Anmerkung: Dieser Artikel zum Backroad AL erschien ursprünglich in 2020. Wir haben ihn im Februar 2026 vollständig überarbeitet und an die aktuelle Ausstattung (Apex 1×12, neue Reifenbreite) angepasst.

Inhaltsverzeichnis
Rose Backroad AL (2026) Hard Facts: Ausstattung & Modellvarianten
Rahmen & Geometrie: Ist Alu noch zeitgemäß?
Ich muss gestehen, mit dem Backroad AL hatte ich seit längerer Zeit mal wieder ein Alu Bike… Entsprechend gespannt war ich, wie sich der üblicherweise härtere Alurahmen während der Fahrt auf den Komfort auswirkte…
Im folgenden Passus beleuchten wir das Thema Alurahmen also mal etwas genauer…
Wie viel ist der Alurahmen schwerer als der Carbonrahmen?
- vergleicht man die Rahmen Alu vs Carbon in gleicher Größe liegt man in etwa bei einem Unterschied von ca. 500 g
- ROSE ist hier nicht ganz transparent auf seiner Shopseite – recherchiert man in Foren im Netz kommt man teilweise auf Differenzwerte von ca. 700 g
- die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte

Komfort & „Road Buzz“
Ja, Carbon dämpft feine Vibrationen von Natur aus besser. Alu ist „ehrlicher“ und gibt Stöße direkter weiter – wobei breite Reifen und Carbon-Sattelstützen das heute fast komplett ausgleichen.
Und da sind wir auch beim Thema: Beim Vorgängermodell waren meist 38er Reifen verbaut – beim aktuellen 2026er Backroad AL sind nun standardmäßig (bis auf das AL EQ) 45er Reifen am Start!
Das Ganze in Kombination nun mit 2,5 bar und es fährt sich wirklich sehr komfortabel!!!
Steifigkeit
- die Steifigkeit im Tretlagerbereich würde ich schon als sehr steif beschreiben
- wenn du mal für nen kurzen Sprint kräftig in die Pedale trittst, merkst du schon wie die Kraft im Bike ankommt und dich nach vorne zieht
Fazit zum Alu-Rahmen
Bis auf das etwas schwerere Gewicht merkt man eigentlich keinen direkt spürbaren Unterschied. Durch die sehr komfortablen 45er Reifen in Kombi mit dem Reifendruck ein sehr gutes Gesamtgefühlt!
Die Komponenten: Shimano GRX vs. SRAM Apex
Auf meinem Testbike war die SRAM Apex Gruppe verbaut. Für mich war es das erste Mal, dass ich mit dieser Schaltgruppe gefahren bin…
- + solide mechanische Einsteigergruppe mit einem Kettenblatt
- 40 / 11-44
- + die Schaltung war präzise und einfach zu bedienen
- + nachjustieren musste ich sie bei ca. 3 Monaten nicht
- – als Einsteigergruppe ist sie vom Gewicht her natürlich etwas schwerer (zwischen 2,8-3,1 kg)
- die nächst bessere Gruppe bei SRAM ist die Rival, welche ca. 200-300 g leichter ist (aber natürlich auch etwas höherpreisiger)
Ich habe das ja schon mehrere Male gesagt – ich selbst bin tatsächlich ein Fan von mechanischen Schaltungen, da wir in der heutigen Zeit eh schon sehr viel technischen Schnickschnack am Bike haben.
Getreu dem Motto: Und noch eine Komponente, bei der du an das Wiederaufladen etc denken musst…
Vergleich der Modellvarianten
- Backroad AL GRX 400 – für 2.000€
- Backroad AL Apex – für 2400€ (mein Testbike)
- Backroad AL GRX 610 – für 2500€
- Backroad AL EQ – für 2900€
Wie sind die Verfügbarkeiten & Lieferzeiten?
- zum heutigen Tag sind die Lieferzeiten/Verfügbarkeiten für das Backroad AL sehr gut!
- für 98% der Modelle gibt Rose eine Lieferzeit von 5 Werktagen an
*Prüfe hier, ob deine Größe/Farbe gerade lieferbar ist (hier Verfügbarkeit bei ROSE checken!)
Reifenfreiheit & Montagepunkte (Bikepacking Eignung)
- in der Vergangenheit waren Gravelbikes gerne mal Endurance Rennräder mit etwas breiteren Reifen
- Rose meint es beim Backroad AL tatsächlich ernst mit dem Thema Abenteuer
- soll konkret heißen, dass bis zu 50 mm breite Reifen ans Backroad AL montiert werden können
- was natürlich deinen Komfort, aber auch das Thema Sicherheit beim Fahren nochmal erhöht
Warum ist die Reifenfreiheit so wichtig?
Das ist v.a. entscheidend, wenn du im Herbst/Winter durch matschige Waldwege fährst. Nichts nervt mehr, als wenn sich der Schlamm zwischen Reifen und Rahmen festsetzt und wie Schmirgelpapier am Alu schleift. Beim aktuellen Backroad AL hast du entsprechend genug Clearance für echte Dreck-Touren.
Bei mir hat sich bei den Touren entsprechend nichts an Gabel und Hinterbau angesammelt…
Welche Anschraubpunkte hat das neue Backroad AL?
- Rose hat dem AL so ziemlich jede Öse (18 Anschraubpunkte!) spendiert, die man sich wünschen kann – und das macht das Rad extrem vielseitig – als da wären:
- An der Gabel 6x: Drei Schrauben pro Seite (für sog. „Anything Cages“). Hier kannst du Schlafsack oder Isomatte direkt an die Gabel schnallen. Perfekt für die große Tour
- Auf dem Oberrohr 2x: Zwei Schrauben für eine kleine „Bento-Box“. Endlich keine hässlichen Klettbänder mehr, die am Lack scheuern! Hier landet zb der Riegel-Vorrat oder die Powerbank
- Unter dem Unterrohr: Platz für die dritte Trinkflasche oder (mein Favorit) eine Werkzeugdose („Tool Keg“), damit der Schwerpunkt tief bleibt
- Hinterbau: Aufnahmen für Schutzbleche und einen speziellen Gepäckträger (bis zu 8 kg Last pro Seite)
Fazit zur Alltagstauglichkeit: Morgens mit zB Ortlieb-Taschen und Schutzblechen zur Arbeit pendeln, am Freitagabend alles abschrauben und im „Naked Mode“ den schnellen Schotter-Loop ballern? Das Backroad AL macht beides mit. Für mich ist diese Wandlungsfähigkeit das stärkste Kaufargument überhaupt.
Im Praxistest: So fährt sich das Backroad AL wirklich
In den letzten Wochen bin ich mit dem AL nahezu ausschließlich gefahren – entweder hier bei uns im Wald (Königsforst) oder auf den Straßen im Bergischen Land.
Auf Asphalt: Beschleunigung und Laufruhe
Machen wir uns nichts vor: Wer vom reinen Rennrad kommt, wird auf den ersten Metern stutzen. Mit den breiten 45 mm Reifen und dem Gesamtgewicht von ca. 10 kg (mit Pedalen & Flaschenhaltern) ist das Backroad AL natürlich kein explosiver Sprinter.
Ich denke, das vermutet aber auch niemand :-)
Beschleunigung & Schwungmasse
Wenn die Ampel auf Grün springt, merkst du die rotierende Masse der Laufräder. Es fühlt sich im ersten Moment etwas „zäher“ an als auf einem nervösen Carbon-Racer. Du trittst an, und das Rad baut Geschwindigkeit auf – aber eben stetig, nicht schlagartig.
Aber: Sobald die Fuhre einmal rollt, dann rollt sie. Ich nenne das den „Lokomotiv-Effekt“. Wenn du die 30 km/h erst mal erreicht hast, hält das Backroad AL das Tempo erstaunlich effizient. Die Schwungmasse arbeitet dann plötzlich für dich.
Laufruhe
Laufruhe & Handling: Wie auf Schienen Hier spielt der längere Radstand (1063 mm in Größe L) seine Karten aus. Das Rad liegt extrem „satt“ auf der Straße.
Der Komfort-Bonus: Wo ich mit dem Rennrad jedem Kanaldeckel panisch ausweiche, bügle ich mit dem Backroad einfach drüber. Die breiten Reifen und der Alurahmen schlucken schlechten Asphalt so gut weg, dass du entspannter (und damit oft schneller) am Ziel ankommst.
Bei High-Speed: Bergab mit 50–60 km/h hatte ich nie das Gefühl von Nervosität oder Flattern im Lenker. Das Ding liegt wie ein Brett.
Mein Fazit für die Straße: Gewinnst du damit den Ortsschild-Sprint gegen deine Kumpels auf ihren Race-Rädern? Wahrscheinlich nicht. Aber kannst du 100 Kilometer entspannt im Grundlagen-Tempo mitrollen, ohne abends Rückenschmerzen zu haben? Absolut. Das Backroad AL ist kein Rennwagen, sondern ein solider Passat Kombi (Diesel).
Im Gelände: Komfort und Handling auf Schotter
Jetzt wird’s dirty! In diesem Abschnitt gehen wir der Frage nach: „Rüttelt dir das Bike im Gelände die Plomben raus?“
Der Komfort: Die Reifen sind die wahren Helden Ich sags direkt: Wenn du mit 4 bar Reifendruck in den Wald fährst, wird dich jeder Alu-Rahmen verprügeln. Aber mit den verbauten 45 mm Reifen und ca. 2,0 bis 2,5 bar Druck? Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Das Backroad AL bügelt Schotterpisten und Waldwege erstaunlich souverän weg.
- Vorne: Die Carbon (!) Gabel leistet hier ganze Arbeit. Sie filtert diese feinen, fiesen Vibrationen (Waschbrett-Pisten) viel besser weg, als ich es vermutet hätte. Deine Handgelenke danken es dir nach zwei Stunden
- Hinten: Der Hinterbau ist steif, ja. Aber durch die recht lange Sattelstütze (die bei Rose recht weit aus dem Rahmen ragt und dadurch „flext“) hast du einen eingebauten Mini-Stoßdämpfer unterm Hintern. Es ist keine Sänfte, aber definitiv kein Folterstuhl
Das Handling: Panzer oder Wiesel? Auf engen, verwurzelten Singletrails merkst du dem Backroad AL seine Länge an. Es ist kein nervöses Cyclocross-Rad, das Haken schlägt wie ein Hase. In engen Spitzkehren muss man schon mal etwas mehr arbeiten und das Rad „drücken“.
Aber: Genau das wird auf schnellen Schotter-Abfahrten zum riesigen Vorteil.
Wo nervöse Race-Bikes bei 40 km/h auf losem Untergrund anfangen zu schwimmen, liegt das Backroad satt wie ein Brett. Ich nenne das mal „Idiotensicheres Handling“. Du musst kein Fahrtechnik-Gott sein, um mit diesem Rad schnell bergab zu fahren. Der lange Radstand und der relativ moderate Lenkwinkel (71,5°) verzeihen Fahrfehler. Wenn du mal die Linie verpasst und über einen dicken Ast rumpelst, bleibt das Rad stabil und wirft dich nicht sofort ab.
Fazit für den Wald: Für flowige Trails und endlose Schotterstraßen ist das Setup genial. Es gibt dir extrem viel Sicherheit und Vertrauen. Nur wer technisch sehr anspruchsvolle MTB-Trails fahren will, wird merken: Hier kommt das Gravelbike an seine Grenzen – nicht wegen des Materials, sondern wegen der Geometrie.
Rose Backroad AL vs. Carbon: Lohnt sich der Aufpreis?
Das ist bei den meisten Kaufentscheidungen die sogenannte Gretchenfrage: Lohnt sich der Aufpreis für das Carbonbike wirklich? Die Frage kannst letztlich natürlich nur du für dich beantworten.
Mit dieser Vergleichstabelle listen wir mal die Pros und Contras…
Vergleichstabelle Backroad Alu vs Carbon
| Feature | Backroad AL (Aluminium) | Backroad Carbon |
| Preis-Level | Preis-Leistung Top!! (ca. 800–1.000€ günstiger) | Premium (Du zahlst für Performance & Image) |
| Gewicht (System) | schon „spürbar“ (ca. +600g bis +800g je nach Modell) | „Leichtfüßig“ (Gewinner beim Antritt am Berg) |
| Fahrkomfort | Gut: Hängt zu 80% an Reifen & Luftdruck | Exzellent: Der Rahmen „schluckt“ Vibrationen aktiv |
| Robustheit | Sorglos: Ein Umfaller macht nur ’ne Beule | Sensibel: Ein Sturz auf einen Stein kann kritisch sein und schlaflose Nächte bedeuten |
| Optik | Sehr clean (Schweißnähte nahezu unsichtbar) | Organisch, fließende Formen (Aero-Look) |
| Bikepacking / Alltag | Der Packesel: Gepäckträger & Schutzbleche easy montierbar | Der Sportler: Möglich, aber teils frickeliger |
| Mein Urteil | Kauf es, wenn: Du ein robustes „Do-it-all“ Bike willst | Kauf es, wenn: Du Rennen fährst oder Geld keine Rolex spielt |
Größenberatung – welcher Rahmen ist der passende für dich?
Wir sind bei der nächsten Gretchenfrage: Welche Rahmengröße ist die richtige für mich?
Mein Tipp, falls du noch kein ROSE Bike bis dato gekauft hast und deine perfekte Größe noch nicht kennst, guck dich mal bei Rose im Shop um, hier gibt es einige nützliche Tipps…
In meinem Fall:
- meine Größe: 1,86 m
- meine Innenbeinlänge = 89 cm
- meine Rahmengröße: L
Wie sitzt man darauf?
Perfekt im „Sweetspot“. Bei meiner Größe und dem L-Rahmen habe ich eine moderate Sattelüberhöhung (der Sattel ist etwas höher als der Lenker).
Das bedeutet: Ich habe genug Druck auf dem Vorderrad, um sportlich um Kurven zu zirkeln, aber ich sitze aufrecht genug, um auch nach 4 Stunden keine Nackenschmerzen zu haben.
Ich habe sogar noch ein paar Spacer (Distanzringe) unter dem Vorbau gelassen. Wenn ich es sportlicher will, nehme ich die raus – aber für den Alltag ist das Setup so ideal.
Mein Profi-Tipp zur Messung
Verlass dich nicht nur auf deine Körpergröße! Die Schrittlänge ist viel wichtiger.
- Nimm dir ein dickes Buch und eine Wasserwaage
- Stell dich barfuß an eine Wand
- Klemm dir das Buch so weit es geht in den Schritt (simuliert den Sattel)
- Miss den Abstand von der Buchoberkante zum Boden. Das ist dein Wert für den Rose-Rechner. Wenn du hier schlampst, passt das Rad am Ende nicht.
Kritikpunkte: Was mir NICHT gefallen hat
Der Punkt ist mir schon sehr wichtig, zu 100% perfekt ist eigentlich nie…
Im Fall vom Backroad AL würden mir jetzt diese Punkte einfallen, wo Rose vielleicht kein Fleißsternchen bekommt:
- als schon ambitionierter Radsportler wäre mir das Backroad AL persönlich einen Tacken zu schwer
- würde ich es mir kaufen, dann würde ich tendenziell zu einer leichteren Variante (Carbon) tendieren – wahrscheinlich das Backroad FF
- bei einer Carbonvariante dann auch nen Tacken schmalere Reifen
- bei den Reifen etwas weniger Profil und auch einen schnelleren Reifen
- ich hatte auf dem Bike per Default den Continental Terra Adventure/Trail Grip (700x45C) Reifen
- perfekt für Offroad, auf der Straße musst du aber schon ganz schön ochsen, um bei einer Gruppe (alle mit Race Rennrädern mithalten zu können; siehe meine Strava Fahrt!)
- hier mal eine exemplarische Fahrt, wo ich bei einer ziemlich schnellen Gruppe (alle mit normalen Rennrädern) mitgefahren bin…

Ansonsten muss ich gestehen, dass mir nicht wirklich was einfällt. Die Schweißnähte sind extrem dezent bzw man sieht sie wirklich kaum…
Bei den Lackierungen mag sich sicherlich der ein oder andere dran stören – ich hatte das Backroad AL in SOLEIL und finde die funky Farben von Rose seit Jahren schon sehr cool!
Fazit vom Test: Für wen ist dieses Bike?
In einem Satz: Du bekommst, was du bestellst!
Für ab 2.000€ bekommst du ein extrem solides Gravelbike, das hält, was es verspricht! Und zwar Fahrspaß auf allen Terrains mit sehr komfortabler Sitzposition.
Es ist daher ein sehr gutes Bike für alle, die ohne auf das letzte Gramm zu schauen, Fahrspaß abseits der Straße suchen mit maximaler Freiheit. Denn mit den 45er Reifen kannst du fahren, wo du willst :-)
Wer eher performanceorientiert unterwegs ist, sollte sich die leichtere Carbonvariante oder die Racevariante Backroad FF anschauen.
Häufige Fragen (FAQ) zum Rose Backroad AL
Hier beantworte ich kurz und knackig die Fragen, die mir am häufigsten gestellt werden.
Wie viel wiegt das Rose Backroad AL?
Das Gewicht liegt je nach Ausstattungsvariante und Rahmengröße bei einem Gewicht von ab 10,4 kg. Der reine Aluminium-Rahmen wiegt je nach Größe ab ca. 1800 Gramm. Damit ist es kein Leichtgewicht, liegt aber für ein robustes Alu-Gravelbike absolut im marktüblichen Durchschnitt. Zum Vergleich: Das Carbonmodell hat ein Rahmengewicht von etwas über 1000g.
Welche Reifenbreite passt maximal rein?
Rose gibt an, dass bis zu 50 mm breite Reifen montiert werden können. Damit ist noch genug Platz links und rechts für Matsch und Dreck, ohne dass er kleben bleibt.
Wie lange ist die Lieferzeit aktuell?
Die Lieferzeiten schwanken naturgemäß immer sehr. Beim Schreiben dieser Review lag sie bei nahezu allen Modellen bei ca. 5 Werktagen. (Hier kannst du die aktuellen Lieferzeiten selbst prüfen!)
Kann ich einen Fahrradständer (Seitenständer) an das Backroad AL montieren?
Du kannst an der linken Kettenstrebe einen Hinterbauständer anschrauben, ohne den Rahmen mit Klemmen zu beschädigen. Perfekt für Pendler und Reiseradler.
1-fach oder 2-fach Antrieb – was soll ich nehmen?
Meiner Erfahrung nach: Nimm in jedem Fall den einfachen Antrieb! Perfekt für das Gelände und weniger Stopps durch abfallende Kette. Der 2-fache Antrieb würde sich eher anbieten, wenn du das Backroad AL als Ersatz für die Straße nimmst und feinere Abstufungen bei den Gängen präferierst.
Ist das Rose Backroad AL für Kinderanhänger (zB Thule etc.) freigegeben?
Offiziell hängt das oft von den Garantiebestimmungen ab (bitte im Handbuch prüfen), aber technisch ist der Alu-Rahmen deutlich unkritischer als Carbon. Du benötigst in der Regel eine spezielle Steckachse (Adapter) für die Kupplung. Viele Radfahrer ziehen problemlos Anhänger damit, da der Hinterbau sehr robust konstruiert ist.
Welches Systemgewicht ist beim AL Bike zulässig?
Laut Hersteller darf das Gesamtgewicht (Mensch, Bike, Zubehör) 110 kg nicht überschreiten.
Kommt das Rad komplett montiert an?
Es kommt im großen „Bike Guard“ Karton und ist zu ca. 85% vormontiert. Du musst in der Regel nur den Lenker gerade stellen (und festziehen), das Vorderrad einsetzen und die Sattelhöhe einstellen. Werkzeug und eine Anleitung liegen bei. Auch für Nicht-Schrauber (wie mich) ist das in 15–20 Minuten machbar.
Hat das Backroad AL eine Carbon-Gabel?
Ja, in der Tat. Auch beim Alu-Modell verbaut Rose eine hochwertige Vollcarbon-Gabel. Das ist entscheidend für den Komfort, da Carbon Vibrationen besser dämpft als Aluminium. Zudem spart es vorne wichtiges Gewicht, damit sich die Lenkung nicht träge anfühlt.
Kann ich das Backroad AL später auf elektrische Schaltung (Di2/AXS) umrüsten?
Technisch ja. Der Rahmen verfügt über Kabelausgänge für elektronische Schaltungen. Aber will man das wirklich?: Eine Nachrüstung ist teuer (800–1.000 € für die Gruppe). Es lohnt sich finanziell fast immer, das Rad direkt mit der gewünschten Schaltung zu kaufen oder das alte zu verkaufen und neu zu bestellen.
Rose Backroad AL vs. Canyon Grizl AL – welches ist besser?
Ganz wichtig: Besser als solches gibt es nicht. Die Wahl hängt von deinen Präferenzen ab. Das Grizl scheint bzgl. Geometrie etwas aggressiver zu sein, während das Backroad AL eher den Spagat sucht zwischen Abenteuer und Sport. In Onlineforen lässt sich nachlesen, dass Canyon Kunden monieren, dass die Schweißraupen (bei der RAW Variante) leider zu sichtbar seien.
Fotos: privat







