- Die Herausforderung beim Ötztaler Radmarathon ist wirklich heftig: 227 km und 5.500 hm
- Mit unserem persönlichen 1:1 Coaching helfen wir dir, dass du datenbasiert (Watt/kg und VLamax optimiert) deine Ziele erreichst
- Neben dem personalisierten Training erhältst du auch eine millimetergenaue Pacing- und Fuelingstrategie für alle 4 Pässe
- Dein Ziel: Ob sicheres Finisher-Trikot oder Schallmauer (zB Sub 9h) knacken – wir liefern die Struktur für deinen Erfolg
Es gibt viele Events, für die du dich selbst fit machen kannst! Gar kein Problem. Einmal mit Vollspeed durch die flache deutsche Großstadt im Norden – dafür brauchst du nicht wirklich einen Coach.
Es gibt aber ein Event, wo es ohne Wenn und Aber absolut Sinn macht, sich in die Hände eines professionellen Trainerteams zu begeben und die Profis die Arbeit machen zu lassen – und das ist natürlich der Ötztaler Radmarathon.
Der Grund hierfür sind einfach die brachialen Dimensionen, die diesen Ritt durch die Alpen mit seinen 4 Klimazonen (!) so gnadenlos und einzigartig zugleich machen: 5500 hm und 227 km!
Das bedeutet, dass das Training einfach sitzen muss! Mit ein bisschen Hier und ein bisschen Da wird dieses Abenteuer nicht funktionieren. Zumindest nicht mit der Finisherzeit, die du dir vorgenommen hast.
Wie das Coaching für den Ötztaler mit uns en Detail funktioniert und mit welchen Resultaten du rechnen kannst, wenn du dich an die Vorgaben unserer Trainer hältst, das zeigen wir dir in dieser Übersicht!
Herzlichst,
Daniel

Inhalt
Viel hilft viel – Beim Ötztaler Radmarathon reicht das oft nicht
Bei Athleten, die in unser Coaching kommen, sehen wir meist die gleichen Fehler: Sie haben zwar sehr viel Zeit auf dem Rennrad verbracht, aber unbedingt viel trainiert haben sie dabei nicht.
Da gibt es keine zwei Meinungen, für die 5.500 Höhenmeter durch die Alpen benötigst du eine extrem gute Ausdauer, diese reicht alleine aber nicht aus, um in Sölden deine ambitionierten Ziele sicher zu erreichen.
Der Ötztaler ist kein reiner Ausdauer-Test, er ist ein Test deiner Ermüdungsresistenz
Um am Timmelsjoch (finaler Pass mit 29,1 km bergauf!) noch Leistung abrufen zu können, muss dein Körper lernen, Fette effizienter zu verstoffwechseln und Laktat als Treibstoff zu nutzen. Das erreichst du nicht durch stundenlanges “Rumgondeln” im Wohlfühlbereich, sondern durch strukturierte Intervalle, die deine Schwellenleistung (FTP) und VO2max gezielt anheben.
Die typischen Fehler beim Kühtai und Timmelsjoch
Es ist wirklich ein Paradoxum – jeder hat schon mal davon gehört, aber dennoch machen viel zu viele jedes Jahr die gleichen Fehler: Das Pacing (mit wieviel Watt fährst du den Berg hoch) ist einfach falsch!
Sie verlieren den Ötztaler bereits am ersten Pass – und merken es oftmals noch nicht einmal.
Die “10-Watt-Falle” am Kühtai
Wer am Kühtai vom Gruppenzwang getrieben nur 10 bis 15 Watt über seinem empfohlenen Bereich fährt, fühlt das in diesem Moment kaum. Doch die physiologische Kettenreaktion ist brutal:
- Kohlenhydratspeicher leeren sich: Du verbrennst unverhältnismäßig viel “Zucker”, der dir 5-7 Stunden später fehlt.
- Der “Mann mit dem Hammer”: Die 2 Minuten, die du am Kühtai vielleicht gutmachst, verlierst du am Timmelsjoch zehnfach (ca. 20-30 Minuten Zeitverlust).
- Krämpfe & Einbruch: Deine Muskulatur übersäuert früher, Krämpfe (ab Jaufenpass) sind vorprogrammiert – das Timmelsjoch wird zur absoluten Qual!
Unser Tipp: Viele fragen sich: “Reichen meine aktuellen Umfänge?” Die Antwort ist oft: Ja, für das Ankommen vielleicht – aber nicht für ein sicheres und gutes Rennen.
Statt dich mit Minimal-Anforderungen zu stressen, überlassen wir in unserem Coaching nichts dem Zufall: Wir berechnen exakt, welche Watt-Obergrenze du am Kühtai niemals überschreiten darfst und holen das Maximum aus deiner verfügbaren Trainingszeit heraus.
Unser Coaching-Ansatz: 100% Datenbasiert statt “Bauchgefühl”
Das Wichtigste vorweg: Jeder Athlet funktioniert anders! Ein Trainingsplan, der für alle funktioniert, ist nicht nur unseriös, sondern auch unmöglich.
Ein Fahrer mit einer hohen explosiven Leistung (Sprinter-Typ) braucht für den Ötztaler ein völlig anderes Training als ein reiner “Diesel-Motor” (Marathon-Typ), selbst wenn beide die gleiche FTP haben sollten.
Wer sich also für dieses fantastische Radabenteuer entschieden hat und mit durchaus ambitionierten Zielen an die Startlinie in Sölden rollt, sollte zusehen, dass er/sie das Maximum aus der meist knappen Zeit (Training neben Alltag) rausholt!
Im SpeedVille Coaching machen wir deinen Körper transparent. Wir schauen unter die Motorhaube und steuern dein Training nicht nach Vermutungen, sondern nach harter Physiologie.
Die 3 entscheidenden Metriken deiner Physiologie
Die FTP (Schwellenleistung) kennt jeder. Aber für den Ötztaler ist sie nur die halbe Wahrheit. Um dich sicher und schnell ins Ziel zu bringen, analysieren und optimieren wir vor allem diese drei Parameter:
- VLaMax (Laktatbildungsrate): Sie entscheidet über deinen “Spritverbrauch”. Ist deine VLaMax zu hoch, verbrennt dein Motor auch bei moderatem Tempo unnötig viele Kohlenhydrate. Das Ergebnis: Dir geht am Jaufenpass der Saft aus. Unser Ziel: Die VLaMax durch das Training senken, um deinen Fettstoffwechsel maximal effizient zu machen
- Ermüdungsresistenz (Fatigue Resistance): Viele können 250 Watt fahren – aber können sie das auch noch nach 3.000 Höhenmetern? Wir analysieren deine Daten, um genau diese “Wiederholbarkeit” deiner Leistung zu ermöglichen
- FTP (Funktionelle Leistungsschwelle): Natürlich arbeiten wir daran, deinen Hubraum zu vergrößern, damit du schneller kletterst – aber immer in Balance zur VLaMax
Unsere Profi-Tools für deinen Erfolg
Viele fragen sich, wie werden die Athleten denn eigentlich gecoacht? Wir nutzen die gleiche Software, die auch bei World-Tour-Teams zum Einsatz kommt. Excel-Tabellen waren gestern.
- TrainingPeaks: Deine tägliche Schaltzentrale quasi. Hier bekommst du deine Einheiten, gibst Feedback und wir sehen sofort, wie dein geplantes Training lief. Sind die absolvierten Einheiten grün, orange – oder rot? Wir haben es im Blick! Und du auch :-)
- WKO5 & GoldenCheetah: Hier gehen wir in die Tiefe. Diese Analyse-Tools erlauben uns, deine Leistungsdaten (Power-Duration-Curve, mFTP, Stamina) so präzise auszuwerten, wie es kein Standard-Tool kann. Wir erkennen Trends in deiner Form, bevor du sie selbst in den Beinen spürst
Kurz gesagt: Wir überlassen nichts dem Zufall. Das Training basiert auf deinen biometrischen Daten, nicht auf Hoffnung und “das war schon immer so”.
Die 4 Säulen im SpeedVille Ötztaler-Coaching
Um beim Ötztaler Radmarathon erfolgreich zu sein – egal ob du mit 12 oder unter 8 Stunden finishst – reicht es nicht, nur gute Beine zu haben. Der Ötztaler ist so ein gewaltiger Radmarathon bei dem aufgrund der Strecke, Länge, Wetter so viel passieren kann – diese 4 Säulen in unserem Coaching sorgen für deinen Erfolg.
🚴♂️ 100% Individuelles Training
Ganz wichtig – unsere Athleten sind keine Vollprofis, die den ganzen Tag nur auf dem Rad sitzen und nach dem Training nichts anderes als Recovery zu tun haben. Die Athleten in unserem SpeedVille Coaching haben in den meisten Fällen eine Familie und einen anspruchsvollen Job, der sie auf Trab hält.
Von daher passt sich unser SpeedVille Training an dein zeitliches Alltagskorsett an – und nicht umgekehrt.
- Flexibilität: Wenn ein Meeting länger dauert oder das Kind krank ist, passen wir das Training an
- Effizienz: Wir streichen “Junk Miles”. Jede Einheit hat einen physiologischen Zweck. So holen wir das Maximum aus deinem begrenzten Zeitbudget (in der Regel 7-15h pro Woche bei unseren Athleten) heraus
- Feedback: Über TrainingPeaks und Messenger wie WhatsApp stehen wir im ständigen Austausch. Wir sehen nicht nur deine Daten, wir hören auch auf dein Feedback zu den Workouts
⛰️ Die Pacing-Strategie (Deine Marschtabelle)
Hier unterscheiden wir uns von anderen Coachinganbietern – da wir in den letzten Jahren hunderte von Radsportlern beim Ötztaler betreut haben und dadurch einen sehr großen Erfahrungsschatz aufgebaut haben. Du bekommst von uns das perfekte Drehbuch.
Auf Basis des Trainings in den Monaten zuvor und deiner Leistungsdaten (FTP & VLaMax) bekommst du von uns die laserscharfe Watt-Empfehlung für alle 4 Pässe.
- Kühtai: Deine strikte Obergrenze, um nicht zu überpacen – Gefahr: Alle sind motiviert und haben Bock!
- Brenner: Die genaue Wattzahl, um im Windschatten Kraft zu sparen – Gefahr: Das ist ja gar kein richtiger Berg, ich kann noch mehr drücken als die Gruppe hier!
- Jaufen & Timmelsjoch: Jetzt gilt’s: Die Leistung, die du mit deiner Restenergie noch sicher abrufen kannst. Wen du dich bei den vorigen Pässen an die Anweisungen gehalten hast, dann bist du jetzt gut on Track! Am Timmelsjoch mit seinen knapp 30 km Anstieg wird abgerechnet. Teilnehmer, die dich am Kühtai haben stehen lassen, wirst du jetzt einen nach dem anderen einkassieren – mit das beste Gefühl! – Gefahr: macht süchtig!
🍌 Ernährungsstrategie (Fueling)
Zwar hat in den letzten Jahren das Bewusstsein für die richtige Ernährung während der Belastung zugenommen, dennoch sehen wir, dass den Teilnehmern des Ötztaler Radmarathons nicht immer bewusst ist, wie viel Energie sie während des Events zwingend (!) zu sich nehmen müssen.
Sie essen das Falsche, sie essen zu wenig. Das ist mehr als fahrlässig und darf dir unter keinen Umständen passieren. Denn das richtige Fueling ist alles entscheidend – neben dem Pacing – für deinen Erfolg in Sölden.
- Exakte Carbs-Vorgaben: Wir definieren genau, wie viel Gramm Kohlenhydrate du pro Stunde aufnehmen musst (z.B. 80g, 90g oder vielleicht sogar 120g), basierend auf deiner individuellen Verträglichkeit
- Carbo-Loading: Der Plan beginnt nicht erst am Start, sondern mit dem richtigen Loading in den Tagen davor
- Train the Gut: Wir trainieren deinen Magen im Vorfeld, damit er die Energiemenge im Renntempo auch verarbeiten kann.

📣 Tapering & Mentaler Support
Auch hier machen viele Teilnehmer beim Ötztaler Radmarathon gerne nochmal den ein oder anderen Fehler kurz vor Schluss: Sie trainieren zu lange zu hart. Wie wir es am Anfang schon hatten: Viel hilft nicht immer viel.
Da der Ötztaler ein so forderndes Events für dein System ist, ist es für die meisten extrem wichtig frisch und ausgeruht nach Sölden zu kommen.
- Frisch und fokussiert an die Startlinie. Das beste Training nützt nichts, wenn du am Starttag müde bist. Viele Hobby-Athleten trainieren aus Panik bis zur letzten Minute. In welcher Form du am leistungsfähigsten bist, das finden unsere Trainer in den Monaten zuvor mit dir heraus. Manche Athleten performen tatsächlich besser, wenn sie leicht erschöpft sind, manche müssen hingegen extrem “ausgeruht” sein. Jeder ist auf seine Art und Weise einzigartig. Wir finden es mit dir heraus, was für dich passt
- Ruhepol: Wenn in der Woche vor dem Rennen die Nervosität steigt, sind wir dein Ansprechpartner. Wir geben dir die Sicherheit, dass du alles getan hast und bereit bist. Wir nehmen dir den mentalen Druck, damit du befreit fahren kannst
- Punktlandung: Wir steuern deine Belastung so (Tapering), dass deine Formkurve exakt am letzten Sonntag im August ihren Höhepunkt erreicht (Superkompensation)
Erfolgsgeschichten & Daten: Was unsere Athleten erreichen
Wir könnten dir ja viel erzählen – aber am Ende zählen natürlich nur die Zahlen in der Ergebnisliste :- ) Wir sind stolz darauf, dass wir jedes Jahr zahlreiche Athleten zu neuen persönlichen Bestleistungen coachen.
Hier sind zwei Beispiele aus der Praxis:
Case Study 1 (Sascha): Nach 12 Monaten Coaching um eine Stunde verbessert!
- Finisherzeit: 8:35h
- Verbesserung: 57 Minuten schneller
- Athlet: Sascha (47 Jahre, Familienvater)
- Ausgangslage: Finisherzeit 9:32h (Vorjahr), Problem vor dem Coaching war, dass er zum Ende bei langen Rennen die Leistung nicht mehr abrufen konnte
- Coaching-Ergebnis: Durch Verbesserung der aeroben Basis und seiner Durability konnte er wie erhofft nochmal einen deutlichen Sprung bei der Finisherzeit machen!
Transparenz: Wenn du genau wissen willst, welche Watt/kg-Werte nötig sind, um mit 8:35h wie Sascha zu finishen, dann kannst du dir sehr gerne hier seine Werte angucken!
Hier geht es zur detaillierten Leistungsdaten-Analyse
Case Study 2 (Hendrik): 7:25h beim Ötztaler mit 75 kg!
- Finisherzeit: 7:25h beim Ötzi
- Athlet: Hendrik (31 Jahre, keine Kinder)
- Ausgangslage: Zweijährige Leistungsoptimierung im Training, um eine Sub 7:30h Zeit zu erreichen. Hendrik ist mit 1,87m relativ groß. Es galt daher im Ötztaler-Coaching ihn so fit zu machen, dass er mit den leichteren Bergfahrern mithalten konnte. Es wurde viel im Bereich der Schwelle, gepaart mit gemischten VO2max Workouts trainiert. Im Training war ein weiteres Ziel, seinen Kohlenhydrat-Stoffwechsel zu optimieren. Er kann mittlerweile über 100g Carbs pro Stunde gut absorbieren.
- Coaching-Ergebnis: Sein Ziel von Sub 7:30h wurde erreicht. Seine FTP wurde auf satte 385w erhöht.
Transparenz: Wenn du genau wissen willst, welche Watt/kg-Werte nötig sind, um mit 7:25h wie Hendrik zu finishen, dann kannst du dir sehr gerne hier seine Werte angucken!
Hier geht es zur detaillierten Leistungsdaten-Analyse
Eine absolute Erfolgsgeschichte – in diesem Video analysiert unser Trainer Anton seinen fantastischen 5. Platz beim Ötztaler Radmarathon in 2023…
Für wen ist unser Ötztaler Coaching geeignet?
Für uns ist es mehr als eine Dienstleistung. Es ist eine Partnerschaft. Wir investieren viel Zeit in die Analyse deiner Daten und die Planung deiner Saison – dafür erwarten wir, dass du Bock hast, mit uns an dir zu arbeiten.
Wir sagen mal so: Hältst du dich an über 85% der Vorgaben, dann werden wir deine Ziele erreichen.
Unser Angebot richtet sich speziell an drei Typen von Athleten:
1. Die Ambitionierten (Sub 8h, 9h oder 10h)
Du bist den Ötztaler vielleicht schon gefahren oder hast eine sehr gute Basis, aber du stagnierst auf einem Plateau. Innerlich weißt du, um die nächste magische Marke zu knacken, reicht “mehr trainieren” nicht mehr aus – der Tag hat leider nur 24 Stunden. Du brauchst Finetuning: VLaMax senken, VO2max und FTP erhöhen, Pacing optimieren, Aerodynamik und Ernährung perfektionieren. Du suchst die letzten 5%, die den Unterschied machen können.
2. Die ehrgeizigen “Finisher” (Der Lebenstraum)
Du hast einen der begehrten Startplätze ergattert. Dein Ziel ist nicht unbedingt eine Rekordzeit, sondern sicher, gesund und mit einem Lächeln in Sölden anzukommen. Du willst am Timmelsjoch nicht gegen den Besenwagen und Krämpfe kämpfen, sondern den Tag genießen. Du suchst Sicherheit durch einen professionellen Plan, der dich mit Schwung über die Berge bringt.
3. Die “Effizienten” (Struktur statt Stress)
Bei dir muss jede Minute sitzen! Du hast einen anspruchsvollen Job, Familie und wenig Zeit (vielleicht max. 7-10 Stunden Training pro Woche). Du kannst es dir nicht leisten, Zeit mit ineffektivem Training (“Junk Miles”) zu verschwenden. Du brauchst einen Coach, der dir das Denken abnimmt und ein Trainingskonzept erstellt, das flexibel in deinen Alltag passt und trotzdem maximalen Output liefert.
Was wir von dir brauchen (Voraussetzungen für das Coaching mit uns)
Damit unser Coaching mit dir funktioniert, solltest du folgende technische Voraussetzungen mitbringen:
- ✅ Leistungsmesser (Powermeter): Ohne deine Wattwerte können wir unsere Analysen nicht erstellen. Das Training ist sonst ineffizient
- ✅ Bereitschaft zum regelmäßigen Upload: Du solltest deine Einheiten kontinuierlich hochladen (wir nutzen TrainingPeaks; kein Excel etc.) – nur so können wir deinen Fortschritt sehen
- ✅ Commitment: Wir brauchen keine Profis, aber Athleten, die ihren Plan ernst nehmen und richtig Bock haben. Für das “Rund um den Kirchturm” mag es manchmal reichen, für den Ötztaler aber nicht. Das Timmelsjoch bestraft spätestens alle, die vorher faul waren!
Erkennst du dich wieder?
Dann lass uns per Telefonat über alles sprechen – hier kannst du dich für unser Ötztaler Radmarathon Coaching bewerben (hier klicken!)
Start ins Ötztaler Radmarathon Coaching: So läuft es ab
Unser Onboarding-Prozess ist in drei einfache Schritte gegliedert, damit du schnellstmöglich auf dem Rad sitzen und mit uns trainieren kannst.
Schritt 1: Das kostenlose Erstgespräch (Potenzialanalyse)
Bevor wir starten, wollen wir wissen, wo du stehst und wo du hin willst. In einem unverbindlichen Telefonat (ca. 15-20 Min.) klären wir:
- Ist dein Ziel (z.B. Sub 9h) realistisch?
- Wie viel Zeit kannst du pro Woche investieren?
- Wie ist dein technisches Setup?
- Wo drückt bei dir aktuell der Schuh? Wieso kommst du zzt. nicht weiter?
- Passt die Chemie zwischen Athlet und Coach? Wir schauen uns grob deine Historie an und geben dir eine erste ehrliche Einschätzung.
Wenn es für beide Seiten passt, bekommst du von uns die Bestellunterlagen und kannst dein Coaching buchen.
Schritt 2: Welcome Telefonat mit deinem Coach
- In einem persönlichen Gespräch bespricht nun dein dir zugeteilter Trainer deinen Fahrplan Road to Ötzi mit dir
- Wo stehst du heute, wo möchtest du am Ende der Saison stehen?
- Welche Leistungsverbesserung streben wir in den nächsten Monaten an?
- Was sind unsere Trainingsmaßnahmen hierfür?
- Ihr redet Tacheles und formuliert eure gemeinsamen Ziele
Schritt 3: Onboarding & Trainingsstart
Jetzt geht’s los! Wir verbinden uns auf TrainingPeaks, richten deine Zonen ein und du erhältst deinen ersten Trainingsblock.
- Ab jetzt hast du jeden Morgen deinen genauen Plan in TrainingPeaks
- Am Ende der ersten Wochen sehen wir bereits deine Stärken und Schwächen und können dein metabolisches Profil bestimmen
- Zur Verifizierung unserer Annahmen führen wir einen ersten Leistungstest mit dir durch
- Nach Ende der jeweiligen Trainingsblöcke stimmen wir uns mit dir ab und besprechen die weiteren Schritte
Unsere Coaching-Pakete
Basic
Dein Rahmenplan zum Reinschnuppern ins strukturierte Training.
(3 und 6 Monate)
- der Plan wird auf dich und deine Ziele ausgerichtet
- inkl. Nutzung von TrainingPeaks (Basic)
- für alle mit limitiertem Budget
- kein regelmäßiger Austausch
Individuell
100% Individuelles Coaching mit limitiertem Kontakt.
(6 und 12 Monate)
- fortlaufende Analyse, Anpassung und Optimierung des Trainings
- inkl. Nutzung von TrainingPeaks (Basic)
- lfd. Kontakt vorrangig per Email
- eingeschränkte Telefonate
Premium 🏆
Unser Gold-Standard mit sehr engem Kontakt & Austausch!
(6 und 12 Monate)
- fortlaufende Analyse, Anpassung und Optimierung des Trainings
- inkl. lfd. Telefonaten und WhatsApp Standleitung!
- inkl. TrainingPeaks (Premium)
Bewirb dich jetzt für deinen Platz in unserem “Ötztaler-Kader”
Da wir jeden Athleten individuell und datenbasiert betreuen, sind unsere Coaching-Plätze streng limitiert. Wir wollen sicherstellen, dass wir jedem Fahrer die Aufmerksamkeit schenken können, die dieses harte Rennen erfordert und verdient.
Du bist bereit, für deinen Traum zu arbeiten? Dann schick uns deine Bewerbung!
Wir sprechen dann im Telefonat mit dir v.a. über diese Punkte:
- Status Quo: Seit wann fährst du Rennrad und was waren deine bisherigen Highlights (Radmarathons, Events)?
- Ötztaler-Status: Hast du bereits einen Startplatz oder wartest du auf die Verlosung? Bist du das Rennen schon einmal gefahren (Zeit?)
- Technik: Bestätige uns kurz, dass du mit Powermeter trainierst (Voraussetzung für dieses Coaching)
- Physiologie: Kennst du deine aktuelle FTP und dein Gewicht?
Häufige Fragen (FAQ) zum Ötztaler Coaching
Wie buche ich ein Coaching-Paket speziell für den Ötztaler Radmarathon?
Bevor wir dir den Link schicken, mit dem du das Coaching bestellen kannst, möchten wir einmal mit dir telefonieren. Nur so können wir sicherstellen, den bestmöglichen Fit für beide Seiten zu erzielen.
Macht es Sinn ein Trainingslager im Frühjahr zu machen, wenn man für den Ötztaler trainiert?
Definitiv, ein Trainingslager ist der ideale „Booster“, um fokussiert wichtige Grundlagen-Kilometer zu sammeln, die im Alltag oft fehlen. Entscheidend ist jedoch, dass dieser Trainingsblock exakt in deine Periodisierung passt und die Nachbereitung stimmt, damit der starke Reiz optimal in Form umgewandelt wird.
Wie viel Watt pro kg brauche ich für Sub 10 beim Ötztaler?
Um unter 10 Stunden zu finishen brauchst du eine ø Leistung über die gesamte Dauer von mind. 2,5 W/kg. Also nicht NP, sondern dauerhafte Durchschnittsleistung.
Welche W/kg (FTP) benötigt man, um den Ötztaler Radmarathon finishen zu können?
Damit du einigermaßen sicher ins Ziel kommst, ohne dauerhaft den Besenwagen im Genick zu haben, solltest du mindestens 2,5 W/kg an der Schwelle haben. Drunter empfehlen wir nicht. Das wird eine zu große Qual. Je näher du an der 3 W/kg bist, desto besser. 2,5 W/kg ist aus unserer Sicht das absolute Minimum!
Welche W/kg an der FTP für eine Zeit unter 9 Stunden?
Um eine Zielzeit unter 9 Stunden zu schaffen, sollte deine Schwellenleistung schon bei mindestens 4,2 W/kg sein.
Welche W/kg an der FTP für eine Zeit unter 8 Stunden?
Für den Zugang zum elitären Sub-8-Club benötigst du eine realistische Leistung von ca. 4,8 W/kg an der Schwelle. Je leichter du bist, sollte der Wert eher noch etwas höher sein – dann in Richtung 5 W/kg aufgrund der flacheren Passagen in Innsbruck – Brenner und Abfahrten im Rennen.
Wie viele Stunden sollte ich pro Wochen mindestens trainieren?
Damit wir dich wirklich richtig fit machen können, sollte dein Trainingsvolumen bei mindestens 7 Stunden im Schnitt pro Woche liegen. Neben dem Volumen ist aber v.a. die Qualität entscheidend. Hier solltest du möglichst wenige Junkmiles sammeln.
Wann sollte ich mit dem Training für den Ötztaler beginnen?
Ganz einfach: je früher du Qualität ins Training bringst desto besser. Mit 6-9 Monaten Vorbereitung kann man schon einiges erreichen. Ideal ist ein komplettes Jahr von 12 Monaten. Alles unter 3 Monaten macht hingegen keinen Sinn.
Brauche ich einen Powermeter für das Coaching?
Ja, unbedingt. Mit deinen Wattwerten können wir das Training wunderbar analysieren – und in Kombination mit deiner Herzfrequenz haben wir stets die Reaktion deines Körpers im Blick.
Welchen Powermeter empfiehlt ihr?
Der Markt für Powermeter hat sich in den letzten Jahren sehr kundenfreundlich entwickelt. Die Auswahl ist schier grenzenlos und natürlich auch eine Frage des Budgets. Ab 300-400€ bekommst du mittlerweile bereits eine gute Lösung. Einen konkreten Anbieter möchten wir an der Stelle nicht empfehlen. Viele unserer Ötzi Athleten nutzen aber Geräte wie: Power2Max, Wahoo Powrlink Zero, SRAM / Quarq oder auch Favero.
Ist ein Coaching für den Ötztaler Radmarathon sinnvoll?
Definitiv. Denn gemessen an den hohen Kosten für Startplatz, Hotel und Anreise wäre es am falschen Ende gespart, das Risiko eines Scheiterns oder dem Verfehlen der Ziele einzugehen. Mit unserem Ötzi Coaching stellst du sicher, dass du das bestmögliche Training bekommst, ohne wertvolle Zeit zu verschwenden.
Welche Übersetzung sollte ich beim Ötztaler fahren?
Grundidee: Du solltest deine Muskulatur bei 5.500 Höhenmetern möglichst schonen. Entsprechend solltest du eine Kassette wählen mit 11 – 34 oder 11 – 32. Von unter 30 Zähnen beim kleinsten Gang raten wir dringend ab. Vorne solltest du eine Kompakt (50/34) oder Semi-Kompaktkurbel (52/36) drauf haben.
Wie sieht die Ernährung während des Ötztalers aus?
Ganz wichtig: Du musst unbedingt vorab testen, wie viele Gramm Kohlenhydrate du pro Stunde aufnehmen kannst. Grundsätzlich gilt – je mehr desto besser. Idealerweise solltest du fähig sein, mindestens 80-90 g Carbs pro Stunden zu absorbieren.
Wie gehe ich mit der Hitze (z.B. am Jaufenpass) um?
Vorab: Hitze treibt den Puls hoch und senkt die Leistung. In unserer Pacing-Strategie berücksichtigen wir natürlich die Temperaturen: Wir passen deine Watt-Vorgaben dynamisch an (“Heat-Pacing”), damit du im aufgeheizten Kesseln von St. Leonhard nicht “verglühst”. Noch wichtiger ist aber, dass wir in den Monaten zuvor mit dir das Rennen in vergleichbaren Situationen durchsimulieren – seien es thermale Bedingungen, aber natürlich auch Länge und Höhenmeter. Die Kombination aus beiden bringt dich bestens vorbereitet nach Sölden.
Ich habe Angst vor Krämpfen am Timmelsjoch. Wie verhindert ihr das?
Krämpfe sind selten nur ein Salzmangel, sondern meist das Resultat von massiver Überlastung (“Overpacing”). Im Coaching trainieren wir in den Monaten zuvor spezifisch deine Ermüdungsresistenz (Fatigue Resistance), damit deine Muskulatur auch nach 3.000 Höhenmetern noch die nötigen Drehmomente verkraftet, ohne zu rebellieren.
Reifenbreite: 25mm oder 28mm für den Ötztaler?
Wir sagen: ganz klar 28 mm. Der Zugewinn beim Komfort schlägt minimale Nachteile bei Aerodynamik und auch Gewicht. Wer entspannter auf dem Bike sitzt (v.a. in den Abfahrten) ermüdet weniger schnell und hat mehr Restenergie, wenn es am Timmelshoch knapp 30 km berghoch geht.
Welches Körpergewicht ist optimal? Muss ich extrem abnehmen?
Dieses Thema liegt uns sehr am Herzen. Watt pro Kilogramm ist natürlich die Währung am Berg – aber ganz wichtig: Wir hungern dich nicht runter. Ein Gewichtsverlust auf Kosten der Leistung ist der sicherste Weg in den Einbruch. Wir optimieren dein Systemgewicht mit Augenmaß: d.h. erst die Leistung (Watt) steigern, dann – wenn nötig und gesundheitlich sinnvoll – noch etwas am Gewicht schrauben.
Ich habe noch keinen Startplatz. Macht ein Coaching jetzt schon Sinn?
Die kurze Antwort: ja. Die lange Antwort: Um dich in der Form (Senkung der VLaMax, Aufbau der Basis, Erhöhung der Bruttoleistung) nach Sölden zu bringen, dafür brauchen wir Monate. Je früher wir damit beginnen können, desto besser. Solltest du bei der Verlosung im Januar Pech haben, gibt es oft noch Wege über Nachrücker-Listen, Hotelpakete etc (siehe Blog).
Was sind beliebte Alternativen zum Ötztaler Radmarathon im Sommer?
Hier gibt es mittlerweile fantastische Events, die dem Ötzi in kaum noch was nachstehen – ein Auszug: Alpenbrevet (CH), La Marmotte Granfondo Alpes (FRA), Dreiländergiro in Nauders (AUT) oder auch der Kitzbüheler Radmarathon (AUT).
Für all die genannten Events brauchst du ähnliche physiologische Fähigkeiten: eine möglichst große aerobe Basis (Hubraum) und eine exzellente Fettverbrennung. Unser Coaching bereitet dich auf alle diese Alpen-Monumente vor.
Also, wenn du Lust hast, mit unserem Coaching beim Ötztaler endlich deine Ziele zu erreichen, dann bewirb dich jetzt bei uns – im persönlichen Telefonat können wir dann ganz unverbindlich einmal alles besprechen.
Hier geht es zur Bewerbung (hier klicken!)






